Hallo, herzlich willkommen zur Diskussionsliste des NLP & Coaching Institutes Berlin bei Nandana und Karl Nielsen

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Name:
Sarah (schreiberlein@gmx.de)
Datum:Mo 05 Jan 2009 14:11:56 CET
Betreff:Clare Graves Modell
 Hallo, eine schöne Seite und gute Energie, sie hat mir schon immer gut gefallen. Nachdem ich den Test gemacht habe, hätte ich eine Frage, und stelle sie in der Hoffnung eine Antwort zu finden. Mein Level, bzw. Rang 1 ist Ebene 6 und ich regrediere auf Level 8 bzw. ist das mein Rang 2. Für mich kann ich es so deuten, wenn es mir zu eng wird, dann baue ich Luftschlösser ? Regredieren bedeutet ja, zurückgehen, und für mich war es ersteinmal unlogisch in einen höheren Level "zurückzugehen". Über eine gedankliche Anregung freue ich mich sehr. Liebe Grüße Sarah
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Name:
Sven Dönni (mail@die-coaching-company.com)
Datum:Di 18 Sep 2007 12:31:11 CEST
Betreff:"Glück" - das neue Schulfach einer Heidelberger Schule
 NEUES SCHULFACH "GLÜCK"
Als erste in Deutschland unterrichtet eine Heidelberger Schule das Fach "Glück". Es kann sogar für das Abitur zählen. Ernst Fritz-Schubert, Oberstudiendirektor ... hat es satt, dass Schule in der Beliebtheitsskala der Schüler "gleich nach dem Zahnarztbesuch" rangiert.
Der ganze Artikel im Spiegel:

http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,505005,00.html

 


...oder hier zum Lesen.

Die fröhlichen Schüler von Heidelberg

Von Jochen Schönmann

Als erste in Deutschland unterrichtet eine Heidelberger Schule das Fach "Glück". Es kann sogar für das Abitur zählen. Dem Direktor geht es um Bildung im besten Sinn, nicht um pädagogischen Zuckerguß. Für ihn ist Glück eine ernste Sache - und die Schüler sind gut gelaunt dabei.

Janina, 17, schließt ihre Augen, alle anderen machen es ihr nach. Sie sitzt entspannt, zurückgelehnt, dämmert langsam weg. Um sie herum ein gewöhnliches Klassenzimmer: die Wände gestrichen in vanille-gelb, vorne eine Tafel, an den Wänden ein paar Poster. Die knarrigen Holzstühle haben die Schüler zu einem Kreis zusammen geschoben, die Tische an den Rand. Auf einen Tisch hat jemand mit Edding gekritzelt: "Ich hasse Mathe."

GLÜCKS-SACHE: EINE EINS FÜR KÖRPER UND GEIST

* * *

Fotostrecke starten: Klicken Sie auf ein Bild (7 Bilder)

Janina verschränkt locker die Arme und versucht, die Stimmung im Raum aufzunehmen. Einer im Kreis beginnt damit durchzuzählen: "Eins." Dann soll es kreuz und quer gehen, aber immer einer nach dem anderen: "Zwei" kommt von rechtsaußen, "Drei" sitzt gleich nebenan. Es geht darum, intuitiv die Lücke zu finden, jedem seinen Raum zu lassen, aber auch, sich selbst Raum zu nehmen.

Das klappt nicht gleich am Anfang. Manche feuern ihre Zahl sofort raus, andere sagen erstmal gar nichts. Beim fünften Anlauf zählt die Gruppe durch, ohne das irgendjemand den anderen gestört hätte. Völlig zwanglos. Applaus brandet auf: Janina und die anderen in der Klasse haben Glück - und zwar als Unterrichtsfach.

Schule schlimmer als Zahnarzt

Ein Scherz unterforderter Abiturienten ist das keineswegs. Der Verantwortliche sitzt vielmehr im Chefsessel der Heidelberger Willy-Hellpach-Schule, 1. OG, Zimmer 112, und heißt Ernst Fritz-Schubert, Oberstudiendirektor. Er hat es satt, dass Schule in der Beliebtheitsskala der Schüler "gleich nach dem Zahnarztbesuch" rangiert.

"Das sind übrigens Fakten", sagt Fritz-Schubert und zieht eine Studie aus seinen Unterlagen: Österreichische 9- bis 13-Jährige gaben an, sich besonders wohl in den Ferien zu fühlen, an Weihnachten, überhaupt bei den Eltern. Am wenigsten glücklich sind sie beim Zahnarzt. Und eben in der Schule.

Da muss etwas passieren, dachte der Schulleiter - und tat sich zusammen mit einer Handvoll Kollegen, mit Professor Wolfgang Knörzer vom Institut für Alltags- und Bewegungskultur an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und mit Bernhard Peters, Ex-Hockey-Bundestrainer und derzeit Sportdirektor des Fußball-Zweitligisten Hoffenheim.

Sie haben ein Fach entworfen, das in der zweijährigen Berufsfachschule und im Wirtschaftsgymnasium auf dem Stundenplan steht. Für die Gymnasiasten kann es sogar ein mündliches Prüfungsfach im Abitur ersetzen. Alle betonen, der Unterricht solle "wieder Bildung im ursprünglichen Sinn" vermitteln. "Und dazu gehört unbedingt die Fähigkeit, Glück empfinden zu können", sagt Schulleiter Fritz-Schubert. Das baden-württembergische Kultusministerium unterstützt den Vorstoß - auch wenn man dort lieber von "Lebenskompetenz" als von "Glück" sprechen möchte.

Es soll den Schülern gut gehen, an Körper und Seele

Aber was ist Glück überhaupt? Empfindet es nicht jeder anders? Gerade als Schüler? Und wie soll man Glück unterrichten? Fragt man die Schüler, kommt man relativ schnell dahinter: "Ich bin glücklich, wenn ich Menschen finde, die meine Interessen teilen. In einer guten Gemeinschaft fühle ich mich eben wohl", sagt Glücks-Schüler Max, 18. "Ich bin glücklich, wenn ich mich körperlich fit fühle", sagt Janina. So geht es weiter: Geborgenheit, Gemeinschaft, Fitness - kein Wort von Shopping, Party, Ballermann.

Die Schüler, und das ist die gute Nachricht, brennen darauf, neue Erfahrungen zu machen. Glück, scheint es, ist eine ziemlich ernste Sache. Genauso versteht es auch Ernst Fritz-Schubert. Ihm geht es nicht um ein weiteres Placebo-Angebot mit pädagogischem Zuckerguss, sondern um viel mehr - vielleicht sogar um eine Neuentdeckung des Bildungsbegriffs. "Wir haben dafür gesorgt, dass aus Bildung Schulbildung wird", kritisiert der Direktor. Im Klartext: Junge Menschen werden beruflich qualifiziert. Punkt. Reflexionsvermögen, seelische und körperliche Gesundheit, Kultivierung und eben Lebenskompetenz - Fehlanzeige. All diese Dinge haben in der Schule keinen Platz, weil keine Zeit.

Die Idee, dass Schule wieder mehr sein muss als eine Qualifizierungsanstalt, ist nicht neu. Hartmut von Hentig, einer der einflussreichsten deutschen Pädagogen der Nachkriegszeit, schreibt im Vorwort zum aktuellen Bildungsplan in Baden-Württemberg: "Jeden Bildungsplan wird man künftig daran messen, ob er geeignet ist, die Zuversicht junger Menschen, ihr Selbstbewusstsein und ihre Verständigungsbereitschaft zu erhöhen." Das ganze Vorwort liest sich als glühende Aufforderung, das gelingende Leben als wichtige Säule in den Sinn von Schule aufzunehmen.

Das Fach "Glück" ist nun gewissermaßen der erste Praxisversuch in Deutschland. Die zentralen Bausteine: Seele und Köper, Motivation und Leistungsorientierung, Gemeinschaft. Um all diese Bestandteile zu vermitteln, ist die Tafel allerdings etwas zu klein, zu eindimensional.

Wer bin ich, und wenn ja, wie viele?

"Glück" setzt auf Eigenerfahrung: Ein Schauspieler spielt mit den Schülern Theater, ein Motivationstrainer hilft ihnen, positives Denken zu lernen, die guten Gefühle zu verstärken. Und ein Familientherapeut entwickelt mit ihnen eine Vorstellung vom "Ich" in der Gemeinschaft.

Das sieht dann so aus: Die Schüler sitzen in Dreiergruppen zusammen. Jeder hat sich eine Postkarte ausgesucht - mit einem Motiv, das ihm gefällt. Die Betrachter versuchen, einen Zusammenhang zwischen der Person und dem Bild herzustellen. Die Idee: Während sie sich in einen Menschen und seine Motive hineinversetzen, erhält der Mitschüler ein Bild von seiner Außenwirkung, das er vielleicht so noch gar nicht kennt.

"Methoden gibt es viele", sagt Fritz-Schubert, "wichtig ist, dass es Freude bereitet und die Persönlichkeit in allen Bereichen formt." Vorbilder gibt es kaum: Eine Schule in der bayerischen Kleinstadt Neumarkt experimentiert mit dem neuen Fach "Erwachsenwerden"; (mehr...) die Wellington-Privatschule nahe London hat bereits "Happiness" als Fach eingeführt; "Happiness-Kurse" gibt es auch an Universitäten, etwa in Harvard. Sie sind aber meist auf die Schiene positiver Psychologie angelegt. Die Ansätze kommen sehr häufig aus der Anti-Depressionsforschung, etwa vom Depressionsexperten Martin Seligmann.

Die Heidelberger finden das zu einseitig: "Psychologie ja - aber wir möchten hier auch ein Bewusstsein dafür schaffen, wie sich eine gesunde Ernährung auf die Stimmung auswirkt oder wie Sport hilft, sich im eigenen Körper wohlzufühlen", sagt Fritz-Schubert. Auch das Einkaufen und Zubereiten von Lebensmitteln gehört deshalb zum Stundenplan.

Alles im Leben kann zum Glück beitragen, lautet die Botschaft. Am Ende bleibt nur eine Sache, an der es für Schüler hapern könnte: "Glück" ist ein Unterrichtsfach. Und das bedeutet: Es gibt Noten. Macht nichts, finden die Schüler. Einer sagt: "Ich habe das Fach doch gewählt, weil es mich interessiert. Glauben Sie, ich will eine Fünf in 'Glück'?"
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Name:
Jutta Brennecke (J_Brennecke@gmx.de)
Datum:Sa 08 Sep 2007 19:16:06 CEST
Betreff:Gute Gedanken
 Heute bekam ich eine Mail von einem lieben Freund, die mich sehr berührt hat.
Sie erinnerte mich daran, dass ich einem lieben Menschen der leider nicht mehr lebt, nie gesagt habe wieviel er mir bedeutet und wofür ich alles dankbar bin.

Ich weiß nicht wie es euch geht.

Oft ist mein Fokus auf das gerichtet, was mir gerade fehlt, was ich mir von anderen gerade wünsche und irgendwie doch nicht bekomme. Die ganzen schönen großen und kleinen Dinge des Alltags rutschen dabei derartig in die Selbstverständlichkeit ab, das ich manchmal gar nicht merke wie reich ich eigentlich von meinem Leben beschenkt wurde bzw. werde.
Ich möchte dieses Forum jetzt dafür nutzen, um all den ganzen wundervollen Menschen, die mich die letzten 3 Jahre in den unterschiedlichsten NLP-Kursen am Institut Nielsen begleitet haben, zu danken. Zu danken für all die Aufmerksamkeit, Offenheit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft die jeder auf seine Art mir entgegengebracht hat.

Ich danke Karl und Nandana für all ihr Engagement und die Wertschätzung die sie mir während meiner Ausbildung und darüber hinaus entgegenbrachten.- / bringen. Mein Leben ist in den vergangenen 3 Jahren um so vieles Reicher geworden. Den Herausforderungen des Lebens kann ich mit all diesen wundervollen Erfahrungen jetzt viel leichter begegnen.

VIELEN HERZLICHEN DANK EUCH ALLEN.
Nun zum Abschluss noch die kleine Geschichte die ich heute bekam:

Zum Nachdenken!
Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler in der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, Sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen schreiben. Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie ihre Blätter der Lehrerin.

Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den einzelnen aufgeschrieben hatten. Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle.

"Wirklich?", hörte man flüstern...

"Ich wusste gar nicht, dass ich irgendjemandem was bedeute!" und "Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen" ,waren die Kommentare. Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen.


Einige Jahre später war einer der Schüler in Vietnam gefallen und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre. Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, sagte einer der Soldaten, die den Sarg trugen, zu ihr: "Waren Sie Marks Mathe Lehrerin?" Sie nickte: "Ja". Dann sagte er: "Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen." Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen. "Wir wollen Ihnen etwas zeigen", sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. "Das wurde gefunden, als Mark gefallen ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen." Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinandergefaltet worden war.

Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten. "Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben", sagte Marks Mutter. "Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt."

Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte: "Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Lade in meinem Schreibtisch". Chucks Frau sagte: "Chuck bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben." "Ich habe meine auch noch", sagte Marilyn. "Sie ist in meinem Tagebuch." Dann griff Vicki, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. "Ich trage sie immer bei mir", sagte Vicki und meinte dann: "Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt."

Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden.
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8


Name:
Marthe (marthes@web.de)
Datum:Mi 18 Apr 2007 21:40:00 CEST
Betreff:mach dich glücklich
 Hallo Karl und Nandana, wie schön, dass Ihr dem Glück auch eine Seite gewidmet habt. Vielleicht besucht Ihr meine ja auch mal: www.mach-dich-glücklich.de Liebe Grüße auf die Füsse Marthe
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Name:
Ursula Patzelt (upatzelt@hotmail.com)
Datum:Mo 01 Jan 2007 10:08:36 CET
Betreff:Glück für 2007
 
Liebe Glücksinteressierte,
ein neues Jahr beginnt, was werden die Tage bringen? Ich wünsche Euch fürs neue Jahr das große Glück in kleine Dosen und möchte Euch die Glückssymbole vorstellen und sie Euch für das soeben beginnende Jahr 2007 mit auf Euren spannenden Weg durch dieses Jahr geben.
Das vierblättrige KLEEBLATT:
Es ist sehr selten und daher braucht man viel Glück, um es zu finden. Es steht symbolisch für das Kreuz Christi und soll das Böse fernhalten.
Der STERN - er ist das Glückssybol für Harmonie.
Der ENGEL - er gilt als Bote des Glücks.
Der ELEFANT - ist ein starkes Symbol für Liebe, Treue, Familiensinn, Reichtum, Weisheit, Frieden und Glück.
Der ANKER - er steht für Stärke und Vertrauen.
Die Zahl SIEBEN - kommt aus der christlichen Zahlensymbolik und steht für Gnade, Ruhe und Frieden.
Der MARIENKÄFER - ist der Himmelsbote der Mutter Gottes. Er steht für Glück, Erfolg, Fruchtbarkeit und Geld.
Das HUFEISEN - ist der Talisman, der das Glück auffängt.
Das HERZ - steht für Liebe und Leben, bringt Glück für Körper und Seele.
Der WÜRFEL - er symbolisiert das Glück im Spiel.
Mit herzlichen Grüssen
Eure Ursula
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Name:
Karl (Karl@NLP-Nielsen.de)
Datum:So 24 Dez 2006 11:38:10 CET
Betreff:Eine Geschichte zu Glück: "Der Mann, der Bäume pflanzte"
 

  

Diese wunderbare Geschichte zu „Glück“

hat Maike vom Office des NLP & Coaching Institut

zu Weihnachten 2006 den Teilnehmern ihres Kurses PC57 gesendet

und mir erlaubt sie hier rein zu stellen.

Herzlichen Dank Maike.

 

 

Natürlich wollen die Leute überrascht werden.
Aber mit dem, was sie erwarten.
                                                            Tristan Bernard

Der Mann, der Bäume pflanzte (Elzeard Bouffier)

von Jean Giono (1895 –1970) 
übersetzt von Walter Tappolet
aus: Französische Erzählungen des 20.Jahrhunderts

 

Damit der Charakter  eines Menschen wahrhaft außergewöhnliche Qualitäten offenbart, muss man das Glück haben, seine Tätigkeit während vieler Jahre beobachten zu können. Und wenn dieses Tun frei ist von jeglichen Eigennutzen und die ihn leitende Idee von  beispiellosem Edelmut, wenn ferner sicher feststeht, dass er nirgend woher Dank erwartet, und wenn er zu dem allen auf der Welt sichtbare Spuren hinterließ, dann hat man gewiss einen unfehlbaren Charakter vor sich.


Vor etwa vierzig Jahren machte ich eine lange Fußwanderung über die jeglichem Tourismus völlig unbekannten Höhen der sehr alten Alpen, die sich in die Provence hinein erstrecken. Die Gegend wird begrenzt im Südosten und Süden durch den Mittellauf der Durance zwischen Sisteron und Mirabeau; im Norden durch den Oberlauf der Drome von der Quelle bis Die; im Westen durch die Ebenen der Grafschaft Venaissin und das Vorgebirge des Mont-Ventoux. Sie umfasst den ganzen nördlichen Teil des Departement Basses-Alpes, den Süden des Departement Drome und ein kleines Gebiet des Departement Vaucluse.

Zu der Zeit, da ich meine große Wanderung in diesem Ödland in 1200 bis 1300 Meter Höhe unternahm, waren da karge und eintönige Heideflächen. Es wuchs nur der wilde Lavendel. Ich durchstreifte das Hochland, wo es am breitesten war, und nach drei Tagen befand ich mich in einer trostlosen Lage wie noch nie. Ich kampierte neben den Ruinen eines verlassenen Dorfes. Ich hatte seit dem Vorabend kein Wasser mehr und musste welches finden. Die wie Wespennester dicht gedrängten Häuser, obzwar verfallen, brachten mich auf den Gedanken, dass es hier einstmals eine Quelle oder einen Brunnen gegeben haben müsse. Es gab auch eine Quelle, aber sie war versiegt. Die fünf, sechs Häuser ohne Dächer, von Wind und Regen zerstört, die kleine Kapelle mit eingestürztem Türmchen, das alles war angeordnet wie in den lebendigen Dörfern; aber alles Leben war daraus entwichen. Es war ein schöner Junitag, mit viel Sonne, aber in diesen ungeschützten und gegen den Himmel offenen Gegenden blies der Wind mit unerträglicher Gewaltsamkeit. Sein Heulen in den Skeletten der Häuser war das Heulen eines Raubtiers, das bei seiner Mahlzeit gestört wird. Ich musste aufbrechen.
Nach fünf Stunden Marsch hatte ich noch immer kein Wasser gefunden, und nichts konnte mir die Hoffnung geben, welches zu finden. Überall die gleiche Trockenheit, das gleiche dürre Gras.

Da sah ich in der Ferne eine kleine schwarze Silhouette stehen. Ich hielt sie für den Stumpf eines Baumes. Auf gut Glück ging ich darauf zu. Es war ein Hirte. Etwa fünfzig Schafe lagerten auf der heißen Erde und ruhten sich neben ihm aus.
Er gab mir zu trinken aus seiner Fellflasche, und dann führte er mich zu seiner Hütte in einer Mulde der Hochebene. Er holte ausgezeichnetes Wasser aus einem sehr tiefen natürlichen Erdloch, über dem eine primitive Winde aufgestellt war. Der Mann sprach wenig. Das ist so bei einsam lebenden Menschen; aber man spürte, dass er seiner sicher war und dieser Sicherheit vertraute. Das war ungewöhnlich in dieser Einöde. Er wohnte nicht in einer Schäferhütte, sondern in einem Steinhaus. Man sah genau, wie durch seine Arbeit die Ruine, die er bei seiner Ankunft vorgefunden hatte, ausgebessert worden war. Das Dach war solid und wasserdicht. Der Wind, der daran rüttelte, erzeugte auf den Ziegeln ein Rauschen wie am Meeresstrand.

Der Haushalt war aufgeräumt, das Geschirr gewaschen, der Boden gekehrt, das Gewehr eingefettet. Die Suppe kochte auf dem Herd. Ich bemerkte, dass er frisch rasiert war und dass alle seine Knöpfe gut angenäht waren und seine Kleider ausgebessert mit der peinlichen Sorgfalt, welche die Flicken unsichtbar macht. Er teilte seine Suppe mit mir. Als ich ihm nachher meinen Tabaksbeutel anbot, sagte er, er rauche nicht. Sein Hund, ebenso schweigsam wie er, war freundlich ohne Unterwürfigkeit.

Er hatte sogleich seine Zustimmung gegeben, dass ich die Nacht dableiben solle; das nächstgelegene Dorf war mehr als anderthalb Tagemärsche von hier. Abgesehen davon kannte ich die Beschaffenheit dieser seltenen Weiler hierzulande bereits zur Genüge. Es gibt vier oder fünf, einer weit vom anderen entfernt, an den Abhängen dieser Berge, im Buschholz der Steineichen, weltenweitab von den befahrbaren Straßen. Sie sind bewohnt von Köhlern, die Holzkohle brennen. In solchen Ortschaften lebt es sich schlecht. Die Familien, eng zusammengedrängt in einem äußerst rauhen Klima, im Sommer wie im Winter, toben ihren Egoismus im engen Kreis aus. Der unbewusste Ehrgeiz steigert sich zum allgegenwärtigen Wunsch, nicht in diesem Ort bleiben zu müssen.

Die Männer bringen die Kohle auf Lastwagen in die Stadt und kommen dann wieder. Unter diesem ständigen Wechseldasein brechen die stärksten Charaktere zusammen. Die Frauen hegen ständigen Groll. Man streitet sich um alles, ebenso sehr um den Kohlenverkauf wie um die Bank in der Kirche, um die Tugenden, die sich gegenseitig bekämpfen, um die Laster, die einander widerstreiten, um die ständige allgemeine Vermischung von Laster und Tugend. Zu alledem greift der ebenfalls unaufhörliche Wind noch die Nerven an. Es gibt ganze Epidemien von Selbstmord und zahlreiche Fälle von Wahnsinn, die tödlich enden.

Der Hirte, der nicht rauchte, holte einen kleinen Sack und schüttete einen Haufen Eicheln auf den Tisch. Er machte sich daran, sie genau zu untersuchen, indem er die guten von den schlechten trennte. Ich rauchte meine Pfeife. Ich erbot mich, ihm zu helfen. Aber er meinte, das sei seine Sache. Das war es in der Tat. Angesichts der Sorgfalt, die er für seine Arbeit aufwandte, drängte ich mich nicht auf. Damit erschöpfte sich unsere ganze Unterhaltung.

Als er einen ziemlich großen Haufen guter Eicheln auf der Seite hatte, zählte er sie ab in Gruppen zu zehn. Dabei schied er noch die kleinen aus und die mit einem winzigen Riss; er prüfte sie sehr genau. Als er endlich hundert vollkommene Eicheln vor sich hatte, hörte er auf, und wir gingen schlafen.
Im Zusammensein mit diesem Menschen breitete sich Friede aus. Am anderen Morgen fragte ich ihn, ob ich noch den ganzen Tag bei ihm ausruhen dürfe. Er fand das ganz natürlich oder vielmehr: er erweckte den Eindruck, dass nichts ihn stören könne. Ich hatte diesen Ruhetag nicht unbedingt nötig, aber ich war neugierig und wollte noch mehr erfahren. Er trieb seine Herde aus dem Stall und führte sie auf die Weide. Vor dem Weggehen tränkte er den Sack mit den sorgfältig ausgewählten und gezählten Eicheln in einem Eimer Wasser.
Ich beobachtete, dass er anstelle eines Steckens eine Eisenstange mitnahm, so dick wie der Daumen und ungefähr anderthalb Meter lang. Ich tat so, als ob ich mich im Umherwandern ausruhte, und ging auf einem Weg, der parallel zu seinem verlief. Die Weide für seine Tiere befand sich in einer Mulde. Er überließ die kleine Herde der Obhut des Hundes und stieg den Hügel hinan, wo ich dahinging. Ich fürchtete, er käme, um mir Vorwürfe zu machen wegen meiner Neugierde, aber keine Spur davon: dies war sein Weg, und er lud mich ein, ihn zu begleiten, wenn ich nichts Besseres vorhätte. Er stieg noch zweihundert Meter weiter auf die Anhöhe.

Als er an einer bestimmten Stelle war, zu der er hinwollte, begann er seinen Eisenstab in die Erde zu stoßen. Er machte Löcher und legte in jedes eine Eichel hinein und machte das Loch wieder zu. Er pflanzte Eichen.

Ich fragte ihn, ob das Land ihm gehöre. Nein, antwortete er. Ob er wisse wem es gehöre. Er wusste es nicht. Er vermute, dass es Gemeindeland sei, oder vielleicht gehöre es Leuten, die sich nicht darum kümmerten. Ihn focht es nicht an, dass er die Besitzer nicht kannte. So setzte er hundert Eicheln mit größter Sorgfalt.
Nach dem Mittagsmahl nahm er seine Sämannsarbeit wieder auf. Ich muss wohl sehr hartnäckig gewesen sein mit meinen Fragen, dass er darauf antwortete. Seit drei Jahren pflanzte er Bäume, hier in dieser Einsamkeit. Er hatte bereits hunderttausend gepflanzt. Von den hunderttausend hatten zwanzigtausend getrieben. Von diesen zwanzigtausend, damit rechne er, werde er noch die Hälfte verlieren durch die Nagetiere oder durch Umstände, die nicht vorauszusehen sind in den Plänen der Vorsehung. Es blieben also zehntausend Eichen, die wachsen würden  da, wo es vorher nichts gegeben hatte.

Ich fragte mich, welches Alter dieser Mann wohl habe. Offenbar war er über fünfzig. Fünfundfünfzig, sagte er mir. Er hieß Elzeard Bouffier. Er hatte einen Bauernhof besessen, in der Ebene unten. Dort hatte er sein Auskommen gehabt. Er hatte seinen einzigen Sohn verloren, dann auch seine Frau. So hatte er sich in die Einsamkeit zurückgezogen, wo er Gefallen daran fand, beschaulich zu leben mit seinen Schafen und seinem Hund. Er hatte sich überlegt, dass diese Gegend absterben werde aus Mangel an Bäumen. Er setzte hinzu: Da er doch nichts Wichtiges zu tun habe, sei es sein Plan, hier Abhilfe zu schaffen.
Ich selber führte damals, ungeachtet meiner Jugend, ein einsames Leben, darum verstand ich es, behutsam mit einsamen Menschen umzugehen. Trotzdem beging ich einen Fehler. Eben wegen meiner Jugend musste ich an die Zukunft denken und an das Erhaschen des Glücks.

Ich sagte, dass in dreißig Jahren diese zehntausend Eichen großartig stehen würden. Er entgegnete sehr schlicht: Wenn Gott ihm das Leben erhalte, werde er in dreißig Jahren so viele gepflanzt haben, dass diese zehntausend wie ein Tropfen im Meer seien.

Er studierte übrigens bereits die Aufzucht der Buchen und hatte neben seinem Haus mit Bucheckern eine Pflanzschule angelegt. Die Setzlinge, die er mit einem Gitter vor den Schafen geschützt hatte, standen prächtig. Er denke ebenfalls daran, so sagte er mir, etwas weiter unten Birken zu pflanzen, da es dort ein paar Meter unter der Oberfläche Feuchtigkeit gebe. Am folgenden Tag trennten wir uns.

Im Jahr darauf begann der Krieg von 1914, in den ich fünf Jahre lang einbezogen war. Ein Infanteriesoldat konnte nicht an Bäume denken! Um die Wahrheit zu sagen: Die Sache hatte keinen Eindruck hinterlassen, ich hatte sie nur als einen Zeitvertreib betrachtet, etwa wie eine Briefmarkensammlung, und vergessen.
Aus dem Krieg entlassen, befand ich mich im Besitz einer winzigen Demobilmachungsprämie und hatte zugleich ein großes Bedürfnis nach frischer Luft. Deswegen  und aus keinem anderen Grund  machte ich mich in jene Einöden auf.

Das Land hatte sich nicht verändert. Immerhin, oberhalb des verfallenen Dorfes entdeckte ich in der Ferne so etwas wie einen grauen Nebel, der die Höhen wie ein Teppich bedeckte. Seit dem Vorabend dachte ich wieder an den Hirten, der Bäume pflanzte. «Zehntausend Eichen», sagte ich mir «nehmen wirklich eine große Fläche ein. »

Ich hatte während dieser fünf Jahre zu viele Menschen sterben sehen, als daß ich mir nicht Elzeard Bouffiers Tod hätte vorstellen können - um so mehr, als man mit zwanzig Jahren fünfzigjährige Männer als Greise betrachtet, denen nichts mehr übrig bleibt als zu sterben. Er war nicht gestorben. Er war sogar gut im Saft.
Er hatte seinen Beruf gewechselt. Er hatte nur noch vier Schafe, aber dafür etwa hundert Bienenstöcke. Die Schafe hatte er abgegeben, weil sie die Baumpflanzungen gefährdeten. Um den Krieg, sagte er mir, habe er sich ganz und gar nicht gekümmert. Er habe - und das konnte ich selber feststellen - unbeirrbar weiter gepflanzt.

Die Eichen von 1910 waren also zehn Jahre alt und höher als ich und als er. Der Anblick war beeindruckend. Ich war buchstäblich sprachlos, und weil er auch nicht redete, verbrachten wir den ganzen Tag damit, dass wir schweigend im Wald herumgingen. Der Wald erstreckte sich, in drei Abteilungen, in seiner größten Ausdehnung elf Kilometer weit. Wenn man sich vergegenwärtigte, dass dies alles von den Händen und dem Herzen dieses Mannes herrührte, dann ging einem auf, dass die Menschen auch in anderer Hinsicht herrscherliche Macht haben könnten wie Gott, nicht nur im Zerstören.

Elzeard Bouffier hatte seinen Plan weiterverfolgt. Buchen, die mir bis zu den Schultern reichten, bewiesen es; sie hatten sich ausgebreitet, so weit man schauen konnte. Die Eichen standen dicht und waren über das Alter hinaus, wo der Wildverbiss ihnen etwas anhaben konnte. Wenn die Vorsehung dieses Werk zerstören wollte, wäre sie fortan auf Zyklone angewiesen.

Elzeard Bouffier zeigte mir wunderbare Birkenhaine, die fünf Jahre alt waren; sie stammten also von 1915, als ich in Verdun kämpfte. Überall, wo er zu Recht Feuchtigkeit unter der Oberfläche vermutete, hatte er Birken gepflanzt; sie standen zart und fest wie junge Mädchen.

Dieses schöpferische Werk schien übrigens weiterzuwirken. Er kümmerte sich nicht darum. Er verfolgte hartnäckig seine schlichte Aufgabe. Aber als ich in die Dörfer hinunter kam, sah ich Wasser fließen in Bachbetten, die seit Menschengedenken völlig trocken gewesen waren. Es war die großartigste Kettenreaktion, die ich je zu sehen bekommen habe.

In weit zurückliegender Zeit hatten diese trocken gewesenen Bäche schon einmal Wasser gehabt. Einige der traurigen Dörfer, von denen ich zu Beginn meines Berichtes gesprochen habe, hatten an Plätzen gestanden, wo früher gallo-römische Siedlungen gewesen waren. Bei den vorhandenen Spuren hatten Archäologen den Boden durchforscht und Angelhaken gefunden an Orten, wo man sich im 20. Jahrhundert mit Zisternen behelfen musste, wenn man ein wenig Wasser haben wollte.

Auch der Wind verstreute manche Samen. Gleichzeitig mit dem Wasser gab es auch wieder Kopf- und Trauerweiden, Wiesen, Gärten, Blumen und eine gewisse Lebensgrundlage.
Die Veränderung ging so langsam vor sich, dass man sich an sie gewöhnte, ohne erstaunt zu sein. Die Jäger, die in diesen einsamen Gegenden nach Hasen oder Wildschweinen jagten, hatten wohl das Sprießen junger Bäume beobachtet, aber sie hatten es irgendeiner Laune der Natur zugeschrieben. So ist es zu erklären, dass niemand das Werk dieses Mannes störte.

Wenn jemand eine Ahnung davon gehabt hätte, wäre es vielleicht verhindert worden. Aber niemand hatte eine Ahnung. Welcher Mensch in den Dörfern unten und in den Verwaltungen hätte sich eine solche Ausdauer in schönster Selbstlosigkeit vorstellen können?

Von 1920 an habe ich mindestens einmal jedes Jahr Elzeard Bouffier besucht. Ich habe ihn nie wanken oder zweifeln sehen. Freilich  wer weiß: Vielleicht stand Gott dahinter! Ich habe Elzeard Bouffiers Verdruß nicht nachgerechnet. Man kann sich vorstellen, dass es bis zu einem solchen Gelingen viel Widrigkeit zu überwinden galt. Um eine solche Leidenschaft zum Erfolg zu bringen, musste er verzweifelt kämpfen. Er hatte ein Jahr lang mehr als zehntausend Ahorne gepflanzt. Sie gingen alle ein. Im nächsten Jahr gab er die Ahorne auf, um auf die Buchen zurückzukommen, die noch besser gediehen als die Eichen.
Um den außergewöhnlichen Charakter dieses Mannes einigermaßen zu erfassen, darf man nicht vergessen, dass sich alles in vollkommener Einsamkeit abspielte. So vollkommen, dass Elzeard Bouffier gegen Ende seines Lebens die Gewohnheit zu sprechen verloren hat. Oder sah er keine Notwendigkeit dafür?

Im Jahre 1933 bekam er den Besuch eines staunenden Forstaufsehers. Dieser Beamte gab ihm die Weisung, doch ja draußen kein Feuer zu machen, um das Gedeihen dieses natürlichen Waldes nicht zu gefährden. Es sei nämlich das erste Mal - so sagte ihm der ahnungslose Mensch, dass man einen Wald ganz von selber hervor sprießen sehe.

Zu dieser Zeit pflanzte Elzeard Bouffier Buchen, und zwar zwölf Kilometer von seinem Haus entfernt. Um sich das Hin und Hergehen zu ersparen - denn er war jetzt fünfundsiebzig Jahre alt -, fasste er den Plan, eine Steinhütte am Ort seiner Pflanzungen zu bauen, was er im folgenden Jahr auch ausführte.
Im Jahre 1935 kam eine ganze Delegation, um den «natürlichen Wald» zu besichtigen. Ein hoher Beamter des Wasser- und Forstwesens war dabei, ein Abgeordneter, etliche Techniker. Man redete viele unnütze Worte. Man beschloss, etwas zu unternehmen. Glücklicherweise wurde nichts unternommen außer dem einzig Vernünftigen: Man stellte den Wald unter Staatsschutz und verbot, hier Kohle zu brennen. Denn es war unmöglich, nicht überwältigt zu sein von der Schönheit dieser jungen Bäume in voller Kraft. Sogar gegenüber dem Abgeordneten erwies sich die mächtig bezaubernde Wirkung!
Ich hatte einen Freund unter den Forstmeistern der Delegation. Ich eröffnete ihm das Geheimnis. An einem Tag der nächsten Woche machten wir uns zusammen auf die Suche nach Elzeard Bouffier. Wir trafen ihn mitten in seiner Arbeit, zwanzig Kilometer vom Ort der Inspektion entfernt.

Dieser Forstmeister war nicht umsonst mein Freund. Er hatte einen Blick für den Wert der Dinge. Er war auch verschwiegen. Ich bot die paar Eier an, die ich als Gastgeschenk mitgebracht hatte. Wir teilten den Imbiss unter uns dreien, und einige Stunden vergingen in stummer Betrachtung der Landschaft.
Die Seite, von der wir kamen, war bestanden mit Bäumen von sechs bis sieben Meter Höhe. Ich dachte zurück an den Anblick dieser Gegend im Jahr 1913: nur Wüste...
Die friedliche und regelmäßige Arbeit, die frische Höhenluft, die Genügsamkeit und vor allem die Heiterkeit des Herzens hatten diesem Greis eine schier feierliche Gesundheit verliehen. Er war ein Streiter Gottes. Ich fragte mich, wie viele Hektar Land er wohl noch mit Bäumen bepflanzen werde.
Vor dem Aufbruch machte mein Freund nur einen kleinen Vorschlag zu bestimmten Arten, denen der Boden hier eigentlich zusagen müsste. Er versteifte sich nicht darauf. «Aus dem einfachen Grund», sagte er mir gleich nachher, «dass der gute Mann von der Sache mehr versteht als ich. » Nach einer Stunde Fußmarsch - der Gedanke hatte sich in ihm weiterentwickelt -  fügte er hinzu: «Er weiß viel mehr als wir alle. Er hat den Großen Weg zum Glück gefunden. »
Es ist diesem Forstmeister zu verdanken, dass nicht nur der Wald, sondern auch das Wohlergehen dieses Mannes unter Obhut gestellt wurde. Er ernannte drei Forstaufseher zum Schutz und versetzte sie derart in Furcht und Zittern, dass sie gegenüber möglichen Bestechungsversuchen der Köhler fest blieben.
Eine ernste Gefahr drohte dem Werk einzig im Krieg von 1939. Die Automobile wurden mit Holzgas betrieben; es gab nie genug Holz. Man fing schon damit an, Eichen von 1910 zu fällen. Aber die Bestände befanden sich so weit weg vom Straßennetz, dass dieses Unternehmen sich als finanziell völlig unrentabel herausstellte. Man gab es wieder auf. Der Hirte hatte nichts bemerkt; er lebte dreißig Kilometer davon entfernt und führte friedlich seine Aufgabe weiter, ohne vom 39er Krieg etwas zu wissen so wenig wie von dem anno 14.

Ich habe Elzeard Bouffier zum letzten Mal im Juni 1945 gesehen. Er war damals siebenundachtzig Jahre alt. Ich hatte wieder den Weg durch die «Wüste» gewählt, aber jetzt gab es, trotz der Zerrüttung, in die der Krieg das Land gestürzt hatte, eine Autobusverbindung vom Tal der Durance ins Gebirge.
Dieser schnellen Beförderung schrieb ich es zu, dass ich die Gegend meiner früheren Wanderungen nicht  nicht wieder erkannte. Es schien mir auch, als ginge die Fahrstraße durch neue Ortschaften. Ich musste den Namen eines Dorfes erfragen, um sicher zu sein, dass ich mich wirklich in der ehemals so verlassenen Gegend befand. Ich stieg in Vergons aus dem Bus.

Im Jahre 1913 hatte dieser Weiler von zehn bis zwölf Häusern nur noch drei Einwohner gehabt. Die waren Halbwilde gewesen, die sich hassten, von der Jagd mit Fallen lebten, in ihrer physischen und moralischen Verfassung fast den Menschen der Vorgeschichte vergleichbar. Brennesseln hatten die verlassenen Häuser umwuchert. Die Lebensbedingungen waren hoffnungslos gewesen. Für diese Menschen war es nur noch darum gegangen, auf den Tod zu warten - ein Zustand, der keineswegs die Tugenden begünstigt!

Das alles hatte sich verändert. Sogar die Luft. Statt der trockenen und heftigen Winde, die mich früher empfingen, wehte ein leichtes Lüftchen voller Wohlgerüche. Ein Murmeln, ähnlich dem des Wassers, kam von den Höhen: es war der Wind in den Wäldern. Und das Erstaunlichste: Ich hörte, wie Wasser in ein Becken plätscherte. Ich sah, man hatte einen Brunnen gebaut, der reichlich floß. Und, was mich am meisten rührte: Man hatte  vor etwa vier Jahren  daneben eine Linde gepflanzt; sie war schon recht stattlich. Das war ein untrügliches Symbol neuen Lebens.

Übrigens gab es im Dorf Vergons Anzeichen eines Wirkens, das nur mit Hoffnung unternommen werden kann. Die Hoffnung war zurückgekehrt! Man hatte die Ruinen weggeräumt, verfallene Mauerreste abgebrochen, fünf Häuser aufgebaut. Der Weiler zählte nun achtundzwanzig Bewohner, darunter vier junge Familien.
Die neuen Häuser, frisch verputzt, waren von Gemüsegärten umgeben, in denen abwechselnd, aber schön gereiht, Gemüse und Blumen wuchsen: Kohl und Rosen, Lauch und Löwenmäulchen, Sellerie und Anemonen. Vergons war ein Ort geworden, an dem man gern wohnte.

Ich verließ Vergons und wanderte zu Fuß weiter. Der Krieg war eben erst zu Ende gegangen und hatte noch nicht wieder das volle Aufblühen des Landes erlaubt. Aber Lazarus war dem Grab entstiegen. In den unteren Bereichen der Bergabhänge sah ich kleine Felder mit auflaufender Gersten- und Roggensaat und am Grunde der engen Täler grünende Wiesen.

Es bedurfte nur der acht Jahre, die uns von jener Zeit trennen, damit das ganze Gebiet von Gesundheit und Wohlergehen strahlte. Wo ich 1913 Ruinen gesehen hatte, stehen jetzt saubere Bauernhäuser, die von einem glücklichen und angenehmen Leben zeugen. Die alten Quellen, gespeist von den Regen und Schneefällen, die von den Wäldern festgehalten werden, sprudeln wieder. Man hat Wasserkanäle angelegt. In Ahornwäldchen gibt es neben jedem Haus einen Brunnen, der in einen Teppich von frischer Minze überfließt. Die Dörfer sind nach und nach wieder aufgebaut worden. Eine Bevölkerung ist aus der Ebene, wo das Land teuer geworden ist, heraufgekommen und hat sich hier niedergelassen und Jugend, Aufbruchstimmung und Unternehmungsgeist mitgebracht.

Man begegnet in den Gassen wohlgenährten Männern und Frauen, Jungen und Mädchen, die gern lachen und wieder Spaß haben an ländlichen Festen. Wenn man zu den Neusiedlern die alte Bevölkerung hinzu zählt  die ist, seit sie so gesund lebt, kaum wieder zu erkennen, so verdanken mehr als zehntausend Menschen ihr Glück Elzeard Bouffier.

Wenn ich bedenke, dass ein einziger Mann, allein auf seine physischen und moralischen Kräfte gestellt, genügte, um aus der Wüste dieses Gelobte Land erstehen zu lassen, dann finde ich, trotz allem, das menschliche Dasein etwas Wunderbares.
Und wenn ich ausrechne, wieviel Beständigkeit, Seelengröße, Eifer und Selbstlosigkeit nötig war, um bis ans Ziel zu kommen, dann erfüllt mich eine unendliche Hochachtung vor dem alten Bauern ohne Bildung, der ein Werk zu schaffen wusste, das Gottes würdig ist.

Elzeard Bouffier ist im Jahre 1947 friedlich gestorben im Altenheim von Banon.
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Name:
Dr. Gudrun Henne (gudrun@zeitundleben.de)
Datum:Sa 16 Dez 2006 12:25:28 CET
Betreff:Glücklich sein liegt nur an dir selbst???
 
Auf einer tiefen spirituellen Ebene ist es richtig: Wir sind selbst für unsere Gefühle verantwortlich, machen sie uns selbst. Denn wer zwingt uns, auf die Außenwelt so zu reagieren, wie wir reagieren? Richtig, niemand. Selbst bei vorgehaltener Pistole kann man noch sagen: Gut, da ist eine Pistole, mich will jemand erschießen, aber ich bin glücklich. Schön, dass ich das zumindest theoretisch weiß.

Jetzt kann ich mir aussuchen, ob ich ein schlechtes Gewissen habe, weil ich es gestern mal wieder nicht geschafft habe, glücklich zu sein und all die NLP-Formate zu aktivieren, als und nachdem ich mit meiner kreuzunglücklichen Mutter telefoniert habe, die aus ihrem Muster nicht herauskommt. Wo mein Mitgefühl als Tochter leider seine schnellen Grenzen gefunden hat, und auch die Fähigkeit, die NLP-Formate ruck-zuck zu aktivieren. Vielleicht sollte ich noch mehr üben?

Was mache ich mit dem Wutanfall, weil mir die Krankenkasse eine bestimmte Leistung nicht erstattet, und ich jetzt einen nervigen Bürokratieweg gehen "darf", der Zeit und Nerven kostet. Mehr NLP üben?

Okay, das ist mein kleines Leben. Was mache ich mit dem Wissen um die desolate Situation im Nahen Osten, dem Giftmord eines despotischen Regimes gleich neben der Haustür (ja, in welchem Jahrtausend leben wir eigentlich?), was mit verdursteten Kindern, mit der Materialismusmaschine, die mich mitreißt? Immer Glücksgefühle aktivieren?

Oder ist es nicht vielmehr so, dass es in dieser Welt ganz schön viele Herausforderungen gibt und es völlig legitim ist, in dem unerleuchteten Zustand, in dem wir uns zumeist befinden, wütend, entnervt, traurig oder einfach müde zu sein? Einfach zu sagen: "Jetzt ist es gerade richtig scheiße" ist vielleicht auch NLP: Sich selber pacen! Zuzugstehen, dass die Welt ein ganz schöner Trümmerhaufen ist, vielerorts. Vielleicht gelingt es dann auch, beim nächsten Mal, zu sagen: "Jetzt ist es gerade schön und ich bin glücklich".

Gudrun
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4


Name:
Karl Nielsen (Diskussionsliste@NLP-Nielsen.de)
Datum:So 03 Dez 2006 20:07:28 CET
Betreff:Struktur mit Überblick zu dieser Diskussionsliste
 

Eine kleine Struktur mit Überblick zu dieser Diskussionsliste.

   

Unter 3. findest du den letzten Rundbrief zum Glück und am Ende rechts unten die Links zu 9 Antworten darauf:

von Friedhelm, Corinna, Karl, Jutta, Steffi und Ursula: http://coaches-info.de/tinc?key=bJPk8DgL&start=7.-1&epp=20&reverse=1

Hier kannst du schreiben was Glück für dich bedeutet und wie du damit umgehst.

Wir sagen: "Zum Glück gibt es NLP."

  

Unter 2. findest du etwas zum Unterscheid zwischen Practitioner und Master - bisher ohne Diskussion.

  

Unter 1. findest du Infos zur IN mit Einträgen darunter zu den Ethikrichtlinien.

Viel mehr findest du direkt auf der IN-Seite: www.nlp-institutes.net/index_d.htm

z.B.: den Veranstaltungskalender der IN-Mitglieder, den IN-Flyer mit Mitgliedsantrag, 250 Seiten NLP-Weltkongressbuch, 2000 Weltkongressbilder, ...

  

Selbstverständlich kannst du auch gerne über: "Neuer Eintrag" rechts oben ein völlig neues Thema eröffnen.


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3


Name:
Nandana %26 Karl Nielsen (Gluecksrundbrief@NLP-Nielsen.de)
Datum:Do 12 Okt 2006 12:37:33 CEST
Betreff:Rundbrief zu Glück
 

Liebe NLP-Interessierte,

dieser Rundbrief geht über Glück und Glücksgefühle und was du dafür tun kannst, mehr davon in deinem Leben zu genießen.
Ganz unten, am Ende dieses Textes, auf der rechten Seite, kannst du deinen Beitrag, deine Erfahrungen mit Glückseligkeit, deine Fragen, ... durch Klicken auf: "Antworten auf diesen Beitrag" eintragen.

Wie viel Glückseligkeit braucht ein Mensch für seine Gesundheit, seine Erfolge, seine Menschlichkeit,…?
Kann das Erleben von Glückseligkeit die „Batterien“ aufladen, tiefe Entspannung ermöglichen, Heilungsprozesse unterstützen, helfen Ziele zu verwirklichen, …?

Glückseligkeit wird sehr unterschiedlich beschrieben, z.B. mit okay sein, mit allem verbunden sein, Ruhe im Sein, verliebt sein, Begeisterung, Flow, Leichtigkeit, Kontemplation, Bliss, schweben, …

Was braucht ein Mensch mit NLP-Erfahrung, um solche Zustände in sich zu erleben?
Vielleicht seinen magischen Kreis, sein Charisma-Energiefeld, Als-ob, 1.2.3. Position, New Behavior Generator, Logische Ebenen, Change History, Reframing, Submodalitäten, Trance, …
Auf jeden Fall weiß ein erfahrener NLPler, dass er alles, was er dazu braucht, selbst in sich hat und mit NLP auch das Handwerkszeug für sein Glück in seinen Händen hält.

Er weiß, dass er sich seine Gefühle, Stimmungen und inneren Zustände selbst macht.

Manche NLPler sind schon da, manche üben noch.

Vielleicht brauchst du hin und wieder eine Erinnerung daran, dass du dich wirklich wohl fühlen darfst, dass du deine innere Welt und innere Zustände selbst erzeugst, dass du NLPler bist, …

In unseren NLP & Coaching Ausbildungen bieten wir dir immer wieder viele Gelegenheiten und Anregungen wie du dich wirklich wohlfühlen kannst.

Am 31.10. bietet dir Sabina Jauer die kostenlose Gelegenheit, dich bei ihrem Yogaabend am NLP & Coaching Institut wohl zu fühlen.

Am 1.11. bietet Leo Angart an, für Erwachsene und Kinder mit Sehproblemen, sich auf seinem kostenlosen Infoabend wohl zu fühlen.

Am 17.11. bietet Eva Curtius dir die kostenlose Gelegenheit beim IN-Regionaltreffen mit dem Thema „Humor und Lachen“, Theorie und Praxis zu genießen.

Bitte melde dich per Tel. 030-21478174 im NLP-Office rechtzeitig für jede dieser drei Veranstaltungen an. Die Plätze sind begrenzt.

Auch bei den kostenlosen Übungsabende n, die Tilman donnerstagabends von 19 bis 21 Uhr am NLP & Coaching Institut in der Welserstraße organisiert, kannst du deine Begeisterung erleben und dein Glück in deine Hände nehmen. Übung macht den Meister.

 

NLP ist Glückseligkeit!

Jede NLP-Technik führt dich Schritt für Schritt zu dem inneren Zentrum deiner Weisheit und zu der Quelle deines Seins. NLP ermöglicht dir, bei der Fahrt deines Lebens aufzuwachen und selbst das Steuerrad in die Hand zu nehmen.

Mit NLP entstehen:

- aus Problemen à begeisternde Herausforderungen,

- aus innerem Zwang: „Ich soll, muss, …“ à Gelegenheiten: „Ich darf, kann, …“,

- aus Ängsten à die Meisterschaft über innere Bilder,

- aus Druckzielen à Flowziele,

- aus Mangelmotivation à Seinsmotivation, …

Und Glückseligkeit steht dabei: bewusst oder unbewusst, bemerkt oder unbemerkt, wissentlich oder unwissentlich, immer im Zentrum der Wirkung.

Glückseligkeit, in ihren unendlichen Erscheinungsformen: Ressourcephysiologie, Zuversicht, Liebe, Wärme, Lebensenergie, Helligkeit, Harmonie, Begeisterung, Leichtigkeit, Generativität, Weisheit, innere Tiefe, Selbstwert, Selbstvertrauen, Selbstmanagement, … ist das Zeichen der NLP-Wirkung. Wenn NLP wirkt, dann erkennt man das an einer Erscheinungsform von Glückseligkeit. Deshalb kann man sagen: „NLP ist Glückseligkeit“.

 

Wir finden, NLP ist die beste Methode, die wir kennen, um solche Zustände bewusst & absichtlich zu verstärken. 

 Bei Zielen empfehlen wir dir deshalb auch ganz besonders zuerst solche Qualitäten zu aktivieren. Dann gehst du aus der Fülle auf dein Ziel zu und nicht um einen Mangel zu beheben. Dann ist es eine Freude dein Ziel zu erreichen und nicht eine Pflicht mit selbst erzeugtem Zwang & Druck. Dann ist es Selbstverwirklichung mit innerer Tiefe und begeisterter Motivation. Natürlich gehören zu diesen Glücksgefühlen auch entsprechende wundervolle innere Bilder und innere Dialoge.

NLP ist die beste Methode die wir kennen für die Entfaltung dieses wohltuenden inneren Glückes und Friedens.

Manchmal fragen wir auch in NLP-artiger Trance:
"Wie oft hast du heute schon in deiner Glückseeligkeit gebadet?"

Glücksgefühle motivieren, begeistern, heilen und tragen zum Frieden auf der Welt bei.

NLP hat viele Interventionen zur Erhöhung von Glück & Wohlgefühl: Magischer Kreis, Erfolgsanker, Logische Ebenen, Trance, Strategien, Modellieren, Mentoren, ... Auf jeden Fall braucht es deine bewusste Entscheidung dafür und Training.

Wir empfehlen dir die Kraft der Glückseligkeit systematisch für deine Gesundheit, deine Erfolge, deine Menschlichkeit, deine Energie, deine Entspannung und dein erfolgreiches Selbstmanagement zu aktivieren.

Die ganz pragmatische Anleitung dazu lautet:

à Nimm dir mindestens an einem Tag in der Woche alle 60 Minuten 5 Minuten Zeit für deine Glücksgefühle. Atme tief ein, spür in dich hinein, lächle, entspanne dich und sei völlig grundlos glücklich. Vielleicht begleiten dich dabei schöne innere Bilder, vielleicht hörst du eine schöne Melodie, vielleicht unterstützt dich dabei Leichtigkeit und Wärme, vielleicht ist ein wundervolles Garnichts da – mit „vielleicht“ geht alles viel leichter. Vielleicht hast du Lust das in einer Übungsgruppe zu üben. Vielleicht hilft dir unser Diskussionsforum dabei.

Bitte diskutiere mit uns deine Erfahrungen mit Glückseligkeit in unserem  Diskussionsforum auf unserer Website.

Deine Erfahrungen können anderen Mut machen. Vielleicht traust du dich einfach jetzt ganz spontan. Wir freuen uns riesig darüber und du kannst erleben, wie gut es dir tut anderen deine wundervollen Erfahrungen mitzuteilen, und andere fühlen sich dadurch angeregt ihre Glückseligkeit bei sich zu kultivieren.

Hier ist der Link zu unserem Diskussionsforum: www.nlp-nielsen.de/forum.htm

Auf unserer Webseite Glückseligkeit findest du die 5 Familien des Glücks und eine Anleitung um deinen eigenen Glückszustand zu  messen. www.nlp-nielsen.de/glueck.htm

 

Es gibt Glücksforscher und auch Glückstrainer und in der Amerikanischen Verfassung steht das Recht auf Glücklichsein.

Im Internet gibt es unendlich viel Material zu Glück.

Einige interessante Links zum Thema »Glück« haben wir unten aufgelistet

www.gluecksarchiv.de
Das Glücksarchiv gibt dir Anregungen, wie du dein Leben glücklich leben kannst.
Glückliche Menschen nehmen ihr Leben selbst in die Hand, das heißt auch, dass sie meinen, ihr eigenes Glück (und auch ihr Unglück) selbst herbeiführen zu können. Glückliche Menschen schaffen die Balance zwischen Anspannung und Entspannung. Glückliche Menschen schaffen die Balance zwischen dem, was sie haben und dem, was sie wollen; zwischen Möglichkeiten und Ansprüchen. Glückliche Menschen sind kreativ und neugierig. Glückliche Menschen sind nicht auf das Glück fokussiert, sondern leben und nehmen die Freuden des Lebens einfach mit. Reiche Menschen sind nicht glücklicher als der Durchschnitt. Lediglich für sehr arme Menschen ist Geld und Glück gekoppelt. Intelligenz oder körperliche Schönheit machen nicht glücklich, d.h. Kluge und Schöne sind nicht glücklicher als der Durchschnitt.
Glücksrezepte: Genieße den Augenblick. Beziehungen zu anderen Menschen haben oberste Priorität. Konzentriere Dich auf das Wesentliche. Fordere Dich in Arbeit und Freizeit. Tue so, als ob Du glücklich wärst, und Du wirst es sein. Übe Dich in Gelassenheit
Die Psychologen definieren Glück u.a. als die Empfindung der absoluten Harmonie unseres Bewusstseins. Psychologische Glücksforscher haben festgestellt, dass wir uns glücklich fühlen, wenn in unserem Leben die Zahl der positiv empfundenen Momente die negativen überwiegt. Glück kann bzw. muss aktiv hergestellt werden und entsteht nicht einfach passiv, durch das Wegfallen von Unglücklichsein, Schmerz oder Stress. Glücksgefühle sind eine Folge der richtigen Gedanken und Handlungen, die durch Wiederholungen und Gewohnheiten trainiert werden können.
Untersuchungen zeigen, dass sich Menschen bei der Arbeit im Allgemeinen geschickt und herausgefordert fühlen und daher glücklich, stark, kreativ und zufrieden sind. In der Freizeit fühlen sie sich dazu im Vergleich eher traurig, schwach, gelangweilt und unzufrieden.
Macht Fernsehen glücklich? Die Glücksforschung sagt nein.
Seit den 60er Jahren wird die Wirkung von Lachen auf Emotionen und Gesundheit erforscht. Klar ist: Lachen verändert unsere Stimmung ins Positive.
Daneben hat Lachen folgende positive Wirkungen auf die Gesundheit: Die Sauerstoffversorgung des Gehirns steigt an. Glückshormone und schmerzstillende körpereigene Substanzen werden freigesetzt. Stress wird abgebaut durch verminderte Produktion der Stresshormone Adrenalin und Cortisol, dadurch kommt es zu einem besseren und erholsameren Schlaf. Die Verdauung wird angeregt aufgrund der Massage des Magen-Darm-Bereichs durch das Zwerchfell. Der Kreislaufs wird aktiviert durch einen kurzfristigen Anstieg des Blutdrucks. Die Immunabwehr wird gestärkt. Die Gesichtsmuskeln werden entspannt. Botenstoffe (z.B. Gamma-Interferon) werden aktiviert, die z.B. die Vermehrung von Tumorzellen hemmen.
Während Kinder ungefähr 400 Lacher am Tag haben, lachen Erwachsene durchschnittlich nur noch 15 Mal. Verschiedene Studien haben außerdem ergeben, dass vor 40 Jahren drei Mal mehr gelacht wurde als heute.
Auf dieser Webseite findest du auch eine Übersicht über Interviews zum Thema "Glück", Literaturhinweise, viele Weblinks, Glück in vielen Sprachen und eine Übersicht über die bekanntesten Glücksforscher.

www.zeit.de/2005/18/Gl_9fck_2fLau_18
Hier findest du einen Artikel zum Thema Wohlstand und Glück und weitere verlinkte Artikel aus den Blinkwinkeln Staat, Politik, Gesellschaft.

www.gluecksucher.de
Die beiden Initiatoren verstehen ihr Projekt als
 praktisch-philosophischen Beitrag zum Glückshaushalt der Republik, als Impuls zur Lebenskunst in Deutschland. Im Dialog mit den Usern soll ein Netz von Glücksuchern entstehen, ein kraftvoller Gesprächsfaden kreuz und quer durchs Land.

www.gluecksforschung.de
Das Institut für Glücksforschung in München nennt sich die Nr. 1 der Glücksforschung und bietet ständig aktualisierte Forschungsergebnisse aus der amerikanischen Glücksforschung:
Glücklich ist, wer zufrieden ist und mehr angenehme als unangenehme Gefühle hat. Der Glücksbotenstoff, der uns wirklich glücklich macht, ist Dopamin in Verbindung mit Noradrenalin. Du findest hier auch viel über den Zusammenhang zwischen dem Gehirn und Glück.

www.ella.org/beratung.html
»Ella Kensington« ist der Markenname einer bislang zwanzigköpfigen Beratergruppe, die sich die neusten Erkenntnisse der wissenschaftlichen Glücksforschung zu Nutze macht, um ein leicht zu erlernendes aber höchst effizientes Glückstraining anzubieten. Mit über einer halben Million verkaufter Bücher und mehreren Zehntausend Seminarteilnehmern ist Ella Kensington der größte Anbieter von Glücksseminaren und Glückstrainings in Europa. Die Beratergruppe mit Sitz in Zug (CH) bildet lizenzierte »Ella-Glückstrainer« aus, die Menschen beibringen, »anhand von aktuellen Themen ihr emotionales Selbstmanagement in Richtung Glück auszurichten. Sie lernen, schwierige Situationen aus einer neuen Perspektive zu sehen und Lösungen zu erkennen, die uns davor verschlossen waren.« Wesentliche Inhalte ihrer Arbeit basieren
 auf NLP.

www1.eur.nl/fsw/happiness
Einen Überblick über die wissenschaftlich fundierte Glücksforschung in englischer Sprache bietet diese Datenbank des Glücks von Ruut Veenhoven und Mitarbeitern von der Erasmus-Universität Rotterdam.

http://de.wikipedia.org/wiki/Glück
Glück wird in der deutschen Sprache in zwei unterschiedlichen Bedeutungen gebraucht: Glück als positiv empfundener Zustand, im Sinne von „Glückselig sein“ anhand eigener Leistung. (Jeder ist selbst seines Glückes Schmied) und Glück aufgrund von Zufall oder als unverdient eingetroffener positiver Umstand, im Sinne von „Glück haben“.
Eine Studie der britischen New Economics Foundation (NEF) bezeichnet die Einwohner des Inselstaates Vanuatu am glücklichsten. Untersucht wurden Zufriedenheit, Lebenserwartung und der Umgang mit der Umwelt. Gut schnitten außerdem Kolumbien, Costa Rica, Dominica und Panama ab, während die Bewohner der Industriestaaten ihr Glück deutlich geringer bewerteten. Am besten schnitt von ihnen Italien (Platz 66) ab, Deutschland erreichte den 81. Platz, die USA landeten nur auf dem 150. Platz. Ganz hinten stehen Simbabwe, Burundi, der Kongo und Russland. Auffällig war, dass Inselbewohner ihr Glück höher bewerteten.
Unter http://de.wikipedia.org/wiki/Philosophie_des_Glücks findest du bei Wikipedia die verschiedenen philosophischen Sichtweisen zu Glück kurz zusammengefasst.

Auf unserer Webseite ganz links unten in der Schatztruhe unter „Glück“ findest du die 5 Familien des Glücks, eine Anleitung um deinen eigenen Glückszustand zu  messen und die kommentierten Links aus diesem Rundbrief.
www.nlp-nielsen.de/glueck.htm

Wir wünschen dir viel Glück
und viele Momente tiefer Glückseligkeit

Nandana & Karl

Nandana & Karl Nielsen *** NLP & Coaching-Institut Berlin
http://www.NLP-Nielsen.de ** e-Mail: Infos@nlp-Nielsen.de
Winterfeldtstr. 97, 10777 Berlin, Tel. 030 - 21 47 81 74, Fax -73
Seminarräume: Welserstr. 5-7, 10777 Berlin (Viktoria-Luise Platz)

 

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Name:
Nandana und Karl Nielsen (Forum@NLP-Nielsen.de)
Datum:Do 16 Sep 2004 21:23:26 CEST
Betreff:Unterschiede zwischen Practitioner, Master und Trainer
 Beim Practitioner lernt man das ganz zentrale NLP-Basiswissen. Besonders in den ersten 3 Wochenenden sind die Inhalte um das Thema Aktivierung von Ressourcen zentriert. Selbstmanagement in Form von Ressourcenaktivierung, Körpersprache, Fragetechniken und Ziele mit den typischen NLP-Techniken: Kreis der persönlichen Exzellenz, SCORE, Axiome als Ressourcen nutzen, Absicht der Kommunikation, aktives Zuhören, Umgang mit Kritik, 1.2.3.Position (auch mit Symptomen), RapportPacen/Leaden, Augenbewegungen, VAKOG-Sprache, Fragen bei Rapportbruch, Verbalisieren emotionaler Erlebnisinhalte, Inkongruenzen, Future Pace / Ökologie Check, Fragetechniken bei Meta-Modell-Verletzungen, Beliefs mit Meta-Modell-Fragen wechseln, Chunking, SMARTe Ziele, Dissoziierte Zieltrance, New Behavior Generator, Logische Ebenen Im 4.-10. Wochenende kommen dann komplexere NLP-Techniken wie: Ankern mit Change History und Visual Squash, Framing/Reframing, 6-Step, Submodalitätenübertragung, Swish, Fast Phobia, Trance/Hypnose, 3 Gegenstände, TimeLine, Strategien, Disney, Metapherngeschichten, ...
Im Praktitioner lernt man die Grundlegende Power der NLP-Techniken. Durch unsere spezielle didaktische Art des Emotionguards und des gegenseitigen Coachings werden die Teilnehmer bei der Erarbeitung dieser NLP-Techniken gut unterstützt. Sie sind rund 10 Monate vollauf damit beschäftigt diese NLP-Techniken in ihren Grundprinzipien zu verstehen und sie fachlich kompetent zu integrieren.

Im NLP-Master dreht sich dann alles um ein selbstgewähltes SMARTes persönliches Projekt (z.B.: Balance im Leben zwischen Freizeit-Arbeit-Selbst, Zeitmanagement, Motivation, Selbstverwirklichung, Wohlgefühl im Leben, ...) und die damit zusammenhängenden Einstellungen (Werte), Überzeugungen (Beliefs) und Wahrnehmungsfilter (Meta-Programme). Dabei wird die Erarbeitung der Masterinhalte durch internales und externales Modelling unterstützt. In allen Bereichen der Masterausbildung (Re-Imprint, Soziales Panorama, Trance, Aufstellungen, Supervision, Konfliktverhandlung, Core-Transformation, Sleight of Mouth, ...) sind Werte, Beliefs und Meta-Programme immer wieder Thema. Wie kann ich für mein Projekt die inneren Überzeugungen und Zustände entwickeln, die eine optimale Voraussetzung dafür darstellen, dass ich mein Projektziel freudestrahlend und begeistert erreiche.
Im Master geht es an die tiefen inneren Grundeinstellungen und die Möglichkeit der Veränderung von unbewußten behindernden Werten, Beliefs und Sichtweisen.
Unsere Masterausbildung wir durch Übungsgruppen, Kollegencoaching, in die Seminare integrierte Supervision und der Durchführung eines qualifizierten Modellingprojektes begleitet.

Im Trainer geht es um eine andere Qualität von Projekten. Hier handelt es sich um Projekte mit Angeboten für andere Menschen. Das kann ein Projekt einer Führungskraft sein, seine Mitarbeitern im Coachingstil zu führen, oder ein Angebot eines selbständigen Traines im Seminarbereich, oder der Aufbau einer eigenen Coachingpraxis. Hier nimmt der Praxistransfer eine ganz zentrale Rolle ein. Jetzt geht es um konkrete Anwendungsaufgaben und ihre professionelle Umsetzung. Die NLP-Trainerinhalte wie Open Space, Wissensmanagement, Graves-Diagnostik, Präsentationsdesign, Strukturaufstellungen, Genius-Strategien, Nested Loops, Trainerprofil, Change Works, Advanced Soziales Panorama sind hervorragende Trainerwerkzeuge für Realisierung herausfordernder Trainerprojekte.
Unsere Trainerausbildung wir durch Übungsgruppen, Kollegencoaching, in die Seminare integrierte Supervision und der Entwicklung einer qualifizierten persönlichen Trainerkonzeption begleitet.

Über Fragen, Wünsche, Hoffnungen und Anregungen dazu freuen wir uns.

Nandana & Karl Nielsen *** NLP- & Coaching-Institut Berlin
http://www.NLP-Nielsen.de ** e-Mail: Infos@nlp-Nielsen.de
Winterfeldtstr. 97, 10777 Berlin, Tel. 030 - 21 47 81 74, Fax -73
Seminarräume: Welserstr. 5-7, 10777 Berlin (Viktoria-Luise Platz)
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Name:
Karl (Forum@NLP-Nielsen.de)
Datum:Mo 13 Sep 2004 12:18:46 CEST
Betreff:Qualität im NLP
 Auf der Webseite der International Association of NLP-Institutes
www.nlp-institutes.net
steht eine Stellungnahme in englisch und in deutsch zu Qualität im NLP.
Zu finden unter http://www.nlp-institutes.net/quality_nlp.htm
oder halt über den link in der linken Spalte links unten: "For high quality NLP"
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