| 11 | |  Name: | Sarah
(schreiberlein@gmx.de)
| | Datum: | Mo 05 Jan 2009 14:11:56 CET | | Betreff: | Clare Graves Modell | | | Hallo,
eine schöne Seite und gute Energie, sie hat mir schon immer gut gefallen. Nachdem ich den Test gemacht habe, hätte ich eine Frage, und stelle sie in der Hoffnung eine Antwort zu finden.
Mein Level, bzw. Rang 1 ist Ebene 6 und ich regrediere auf Level 8 bzw. ist das mein Rang 2. Für mich kann ich es so deuten, wenn es mir zu eng wird, dann baue ich Luftschlösser ? Regredieren bedeutet ja, zurückgehen, und für mich war es ersteinmal unlogisch in einen höheren Level "zurückzugehen".
Über eine gedankliche Anregung freue ich mich sehr.
Liebe Grüße
Sarah
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| 10 | |  Name: | Sven Dönni
(mail@die-coaching-company.com)
| | Datum: | Di 18 Sep 2007 12:31:11 CEST | | Betreff: | "Glück" - das neue Schulfach einer Heidelberger Schule | | | NEUES SCHULFACH "GLÜCK"
Als erste in Deutschland unterrichtet eine Heidelberger Schule das Fach "Glück". Es kann sogar für das Abitur zählen.
Ernst Fritz-Schubert, Oberstudiendirektor ... hat es satt, dass Schule in der Beliebtheitsskala der Schüler "gleich nach dem Zahnarztbesuch" rangiert.
Der ganze Artikel im Spiegel:
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,505005,00.html
...oder hier zum Lesen.
Die fröhlichen Schüler von Heidelberg
Von Jochen Schönmann
Als erste in Deutschland unterrichtet eine Heidelberger Schule das Fach "Glück". Es kann sogar für das Abitur zählen. Dem Direktor geht es um Bildung im besten Sinn, nicht um pädagogischen Zuckerguß. Für ihn ist Glück eine ernste Sache - und die Schüler sind gut gelaunt dabei.
Janina, 17, schließt ihre Augen, alle anderen machen es ihr nach. Sie sitzt entspannt, zurückgelehnt, dämmert langsam weg. Um sie herum ein gewöhnliches Klassenzimmer: die Wände gestrichen in vanille-gelb, vorne eine Tafel, an den Wänden ein paar Poster. Die knarrigen Holzstühle haben die Schüler zu einem Kreis zusammen geschoben, die Tische an den Rand. Auf einen Tisch hat jemand mit Edding gekritzelt: "Ich hasse Mathe."
GLÜCKS-SACHE: EINE EINS FÜR KÖRPER UND GEIST
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Janina verschränkt locker die Arme und versucht, die Stimmung im Raum aufzunehmen. Einer im Kreis beginnt damit durchzuzählen: "Eins." Dann soll es kreuz und quer gehen, aber immer einer nach dem anderen: "Zwei" kommt von rechtsaußen, "Drei" sitzt gleich nebenan. Es geht darum, intuitiv die Lücke zu finden, jedem seinen Raum zu lassen, aber auch, sich selbst Raum zu nehmen.
Das klappt nicht gleich am Anfang. Manche feuern ihre Zahl sofort raus, andere sagen erstmal gar nichts. Beim fünften Anlauf zählt die Gruppe durch, ohne das irgendjemand den anderen gestört hätte. Völlig zwanglos. Applaus brandet auf: Janina und die anderen in der Klasse haben Glück - und zwar als Unterrichtsfach.
Schule schlimmer als Zahnarzt
Ein Scherz unterforderter Abiturienten ist das keineswegs. Der Verantwortliche sitzt vielmehr im Chefsessel der Heidelberger Willy-Hellpach-Schule, 1. OG, Zimmer 112, und heißt Ernst Fritz-Schubert, Oberstudiendirektor. Er hat es satt, dass Schule in der Beliebtheitsskala der Schüler "gleich nach dem Zahnarztbesuch" rangiert.
"Das sind übrigens Fakten", sagt Fritz-Schubert und zieht eine Studie aus seinen Unterlagen: Österreichische 9- bis 13-Jährige gaben an, sich besonders wohl in den Ferien zu fühlen, an Weihnachten, überhaupt bei den Eltern. Am wenigsten glücklich sind sie beim Zahnarzt. Und eben in der Schule.
Da muss etwas passieren, dachte der Schulleiter - und tat sich zusammen mit einer Handvoll Kollegen, mit Professor Wolfgang Knörzer vom Institut für Alltags- und Bewegungskultur an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und mit Bernhard Peters, Ex-Hockey-Bundestrainer und derzeit Sportdirektor des Fußball-Zweitligisten Hoffenheim.
Sie haben ein Fach entworfen, das in der zweijährigen Berufsfachschule und im Wirtschaftsgymnasium auf dem Stundenplan steht. Für die Gymnasiasten kann es sogar ein mündliches Prüfungsfach im Abitur ersetzen. Alle betonen, der Unterricht solle "wieder Bildung im ursprünglichen Sinn" vermitteln. "Und dazu gehört unbedingt die Fähigkeit, Glück empfinden zu können", sagt Schulleiter Fritz-Schubert. Das baden-württembergische Kultusministerium unterstützt den Vorstoß - auch wenn man dort lieber von "Lebenskompetenz" als von "Glück" sprechen möchte.
Es soll den Schülern gut gehen, an Körper und Seele
Aber was ist Glück überhaupt? Empfindet es nicht jeder anders? Gerade als Schüler? Und wie soll man Glück unterrichten? Fragt man die Schüler, kommt man relativ schnell dahinter: "Ich bin glücklich, wenn ich Menschen finde, die meine Interessen teilen. In einer guten Gemeinschaft fühle ich mich eben wohl", sagt Glücks-Schüler Max, 18. "Ich bin glücklich, wenn ich mich körperlich fit fühle", sagt Janina. So geht es weiter: Geborgenheit, Gemeinschaft, Fitness - kein Wort von Shopping, Party, Ballermann.
Die Schüler, und das ist die gute Nachricht, brennen darauf, neue Erfahrungen zu machen. Glück, scheint es, ist eine ziemlich ernste Sache. Genauso versteht es auch Ernst Fritz-Schubert. Ihm geht es nicht um ein weiteres Placebo-Angebot mit pädagogischem Zuckerguss, sondern um viel mehr - vielleicht sogar um eine Neuentdeckung des Bildungsbegriffs. "Wir haben dafür gesorgt, dass aus Bildung Schulbildung wird", kritisiert der Direktor. Im Klartext: Junge Menschen werden beruflich qualifiziert. Punkt. Reflexionsvermögen, seelische und körperliche Gesundheit, Kultivierung und eben Lebenskompetenz - Fehlanzeige. All diese Dinge haben in der Schule keinen Platz, weil keine Zeit.
Die Idee, dass Schule wieder mehr sein muss als eine Qualifizierungsanstalt, ist nicht neu. Hartmut von Hentig, einer der einflussreichsten deutschen Pädagogen der Nachkriegszeit, schreibt im Vorwort zum aktuellen Bildungsplan in Baden-Württemberg: "Jeden Bildungsplan wird man künftig daran messen, ob er geeignet ist, die Zuversicht junger Menschen, ihr Selbstbewusstsein und ihre Verständigungsbereitschaft zu erhöhen." Das ganze Vorwort liest sich als glühende Aufforderung, das gelingende Leben als wichtige Säule in den Sinn von Schule aufzunehmen.
Das Fach "Glück" ist nun gewissermaßen der erste Praxisversuch in Deutschland. Die zentralen Bausteine: Seele und Köper, Motivation und Leistungsorientierung, Gemeinschaft. Um all diese Bestandteile zu vermitteln, ist die Tafel allerdings etwas zu klein, zu eindimensional.
Wer bin ich, und wenn ja, wie viele?
"Glück" setzt auf Eigenerfahrung: Ein Schauspieler spielt mit den Schülern Theater, ein Motivationstrainer hilft ihnen, positives Denken zu lernen, die guten Gefühle zu verstärken. Und ein Familientherapeut entwickelt mit ihnen eine Vorstellung vom "Ich" in der Gemeinschaft.
Das sieht dann so aus: Die Schüler sitzen in Dreiergruppen zusammen. Jeder hat sich eine Postkarte ausgesucht - mit einem Motiv, das ihm gefällt. Die Betrachter versuchen, einen Zusammenhang zwischen der Person und dem Bild herzustellen. Die Idee: Während sie sich in einen Menschen und seine Motive hineinversetzen, erhält der Mitschüler ein Bild von seiner Außenwirkung, das er vielleicht so noch gar nicht kennt.
"Methoden gibt es viele", sagt Fritz-Schubert, "wichtig ist, dass es Freude bereitet und die Persönlichkeit in allen Bereichen formt." Vorbilder gibt es kaum: Eine Schule in der bayerischen Kleinstadt Neumarkt experimentiert mit dem neuen Fach "Erwachsenwerden"; (mehr...) die Wellington-Privatschule nahe London hat bereits "Happiness" als Fach eingeführt; "Happiness-Kurse" gibt es auch an Universitäten, etwa in Harvard. Sie sind aber meist auf die Schiene positiver Psychologie angelegt. Die Ansätze kommen sehr häufig aus der Anti-Depressionsforschung, etwa vom Depressionsexperten Martin Seligmann.
Die Heidelberger finden das zu einseitig: "Psychologie ja - aber wir möchten hier auch ein Bewusstsein dafür schaffen, wie sich eine gesunde Ernährung auf die Stimmung auswirkt oder wie Sport hilft, sich im eigenen Körper wohlzufühlen", sagt Fritz-Schubert. Auch das Einkaufen und Zubereiten von Lebensmitteln gehört deshalb zum Stundenplan.
Alles im Leben kann zum Glück beitragen, lautet die Botschaft. Am Ende bleibt nur eine Sache, an der es für Schüler hapern könnte: "Glück" ist ein Unterrichtsfach. Und das bedeutet: Es gibt Noten. Macht nichts, finden die Schüler. Einer sagt: "Ich habe das Fach doch gewählt, weil es mich interessiert. Glauben Sie, ich will eine Fünf in 'Glück'?"
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| 9 | |  Name: | Jutta Brennecke
(J_Brennecke@gmx.de)
| | Datum: | Sa 08 Sep 2007 19:16:06 CEST | | Betreff: | Gute Gedanken | | | Heute bekam ich eine Mail von einem lieben Freund, die mich sehr berührt hat.
Sie erinnerte mich daran, dass ich einem lieben Menschen der leider nicht mehr lebt, nie gesagt habe wieviel er mir bedeutet und wofür ich alles dankbar bin.
Ich weiß nicht wie es euch geht.
Oft ist mein Fokus auf das gerichtet, was mir gerade fehlt, was ich mir von anderen gerade wünsche und irgendwie doch nicht bekomme. Die ganzen schönen großen und kleinen Dinge des Alltags rutschen dabei derartig in die Selbstverständlichkeit ab, das ich manchmal gar nicht merke wie reich ich eigentlich von meinem Leben beschenkt wurde bzw. werde.
Ich möchte dieses Forum jetzt dafür nutzen, um all den ganzen wundervollen Menschen, die mich die letzten 3 Jahre in den unterschiedlichsten NLP-Kursen am Institut Nielsen begleitet haben, zu danken. Zu danken für all die Aufmerksamkeit, Offenheit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft die jeder auf seine Art mir entgegengebracht hat.
Ich danke Karl und Nandana für all ihr Engagement und die Wertschätzung die sie mir während meiner Ausbildung und darüber hinaus entgegenbrachten.- / bringen. Mein Leben ist in den vergangenen 3 Jahren um so vieles Reicher geworden. Den Herausforderungen des Lebens kann ich mit all diesen wundervollen Erfahrungen jetzt viel leichter begegnen.
VIELEN HERZLICHEN DANK EUCH ALLEN.
Nun zum Abschluss noch die kleine Geschichte die ich heute bekam:
Zum Nachdenken!
Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler in der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, Sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen schreiben. Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie ihre Blätter der Lehrerin.
Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den einzelnen aufgeschrieben hatten. Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle.
"Wirklich?", hörte man flüstern...
"Ich wusste gar nicht, dass ich irgendjemandem was bedeute!" und "Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen" ,waren die Kommentare. Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen.
Einige Jahre später war einer der Schüler in Vietnam gefallen und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre. Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, sagte einer der Soldaten, die den Sarg trugen, zu ihr: "Waren Sie Marks Mathe Lehrerin?" Sie nickte: "Ja". Dann sagte er: "Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen." Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen. "Wir wollen Ihnen etwas zeigen", sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. "Das wurde gefunden, als Mark gefallen ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen." Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinandergefaltet worden war.
Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten. "Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben", sagte Marks Mutter. "Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt."
Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte: "Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Lade in meinem Schreibtisch". Chucks Frau sagte: "Chuck bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben." "Ich habe meine auch noch", sagte Marilyn. "Sie ist in meinem Tagebuch." Dann griff Vicki, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. "Ich trage sie immer bei mir", sagte Vicki und meinte dann: "Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt."
Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden.
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| 8 | |  Name: | Marthe
(marthes@web.de)
| | Datum: | Mi 18 Apr 2007 21:40:00 CEST | | Betreff: | mach dich glücklich | | | Hallo Karl und Nandana,
wie schön, dass Ihr dem Glück auch eine Seite gewidmet habt.
Vielleicht besucht Ihr meine ja auch mal: www.mach-dich-glücklich.de
Liebe Grüße auf die Füsse
Marthe | | | Antworten auf diesen Eintrag | | |
| 7 | |  Name: | Ursula Patzelt
(upatzelt@hotmail.com)
| | Datum: | Mo 01 Jan 2007 10:08:36 CET | | Betreff: | Glück für 2007 | | |
Liebe Glücksinteressierte,
ein neues Jahr beginnt, was werden die Tage bringen? Ich wünsche Euch fürs neue Jahr das große Glück in kleine Dosen und
möchte Euch die Glückssymbole vorstellen und sie Euch für das soeben beginnende Jahr 2007 mit auf Euren spannenden Weg durch dieses Jahr geben.
Das vierblättrige KLEEBLATT:
Es ist sehr selten und daher braucht man viel Glück, um es zu finden. Es steht symbolisch für das Kreuz Christi und soll das Böse fernhalten.
Der STERN - er ist das Glückssybol für Harmonie.
Der ENGEL - er gilt als Bote des Glücks.
Der ELEFANT - ist ein starkes Symbol für Liebe, Treue, Familiensinn, Reichtum, Weisheit, Frieden und Glück.
Der ANKER - er steht für Stärke und Vertrauen.
Die Zahl SIEBEN - kommt aus der christlichen Zahlensymbolik und steht für Gnade, Ruhe und Frieden.
Der MARIENKÄFER - ist der Himmelsbote der Mutter Gottes. Er steht für Glück, Erfolg, Fruchtbarkeit und Geld.
Das HUFEISEN - ist der Talisman, der das Glück auffängt.
Das HERZ - steht für Liebe und Leben, bringt Glück für Körper und Seele.
Der WÜRFEL - er symbolisiert das Glück im Spiel.
Mit herzlichen Grüssen
Eure Ursula
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| 6 | |  Name: | Karl
(Karl@NLP-Nielsen.de)
| | Datum: | So 24 Dez 2006 11:38:10 CET | | Betreff: | Eine Geschichte zu Glück: "Der Mann, der Bäume pflanzte" | | |
Diese
wunderbare Geschichte zu „Glück“
hat
Maike vom Office des NLP & Coaching Institut
zu
Weihnachten 2006
den Teilnehmern ihres Kurses PC57
gesendet
und
mir erlaubt sie hier
rein zu stellen.
Herzlichen
Dank Maike.
Natürlich
wollen die Leute überrascht werden.
Aber mit dem, was sie erwarten.
Tristan Bernard
Der
Mann, der Bäume pflanzte (Elzeard Bouffier)
von
Jean Giono (1895 –1970)
übersetzt von Walter Tappolet
aus: Französische Erzählungen des 20.Jahrhunderts
Damit der Charakter eines Menschen wahrhaft
außergewöhnliche Qualitäten offenbart, muss man das Glück haben, seine Tätigkeit
während vieler Jahre beobachten zu können. Und wenn dieses Tun frei ist von
jeglichen Eigennutzen und die ihn leitende Idee von beispiellosem Edelmut,
wenn ferner sicher feststeht, dass er nirgend woher Dank erwartet, und wenn er
zu dem allen auf der Welt sichtbare Spuren hinterließ, dann hat man gewiss
einen unfehlbaren Charakter vor sich.
Vor etwa
vierzig Jahren machte ich eine lange Fußwanderung über die jeglichem Tourismus
völlig unbekannten Höhen der sehr alten Alpen, die sich in die Provence hinein
erstrecken. Die
Gegend wird begrenzt im Südosten und Süden durch den Mittellauf der Durance
zwischen Sisteron und Mirabeau; im Norden durch den Oberlauf der Drome von der
Quelle bis Die; im Westen durch die Ebenen der Grafschaft Venaissin und das
Vorgebirge des Mont-Ventoux. Sie umfasst den ganzen nördlichen Teil des
Departement Basses-Alpes, den Süden des Departement Drome und ein kleines
Gebiet des Departement Vaucluse.
Zu der Zeit, da ich meine große Wanderung in diesem Ödland in 1200
bis 1300 Meter Höhe unternahm, waren da karge und eintönige Heideflächen. Es
wuchs nur der wilde Lavendel. Ich durchstreifte das Hochland, wo es am
breitesten war, und nach drei Tagen befand ich mich in einer trostlosen Lage wie
noch nie. Ich kampierte neben den Ruinen eines verlassenen Dorfes. Ich hatte
seit dem Vorabend kein Wasser mehr und musste welches finden. Die wie
Wespennester dicht gedrängten Häuser, obzwar verfallen, brachten mich auf den
Gedanken, dass es hier einstmals eine Quelle oder einen Brunnen gegeben haben müsse.
Es gab auch eine Quelle, aber sie war versiegt. Die fünf, sechs Häuser ohne Dächer,
von Wind und Regen zerstört, die kleine Kapelle mit eingestürztem Türmchen,
das alles war angeordnet wie in den lebendigen Dörfern; aber alles Leben war
daraus entwichen. Es war ein schöner Junitag, mit viel Sonne, aber in diesen
ungeschützten und gegen den Himmel offenen Gegenden blies der Wind mit unerträglicher
Gewaltsamkeit. Sein Heulen in den Skeletten der Häuser war das Heulen eines
Raubtiers, das bei seiner Mahlzeit gestört wird. Ich musste aufbrechen.
Nach fünf Stunden Marsch hatte ich noch immer kein Wasser gefunden, und nichts
konnte mir die Hoffnung geben, welches zu finden. Überall die gleiche
Trockenheit, das gleiche dürre Gras.
Da sah ich in der Ferne eine kleine schwarze Silhouette stehen. Ich
hielt sie für den Stumpf eines Baumes. Auf gut Glück ging ich darauf zu. Es
war ein Hirte. Etwa fünfzig Schafe lagerten auf der heißen Erde und ruhten
sich neben ihm aus.
Er gab mir zu trinken aus seiner Fellflasche, und dann führte er mich zu seiner
Hütte in einer Mulde der Hochebene. Er holte ausgezeichnetes Wasser aus einem
sehr tiefen natürlichen Erdloch, über dem eine primitive Winde aufgestellt
war. Der Mann sprach wenig. Das ist so bei einsam lebenden Menschen; aber man spürte,
dass er seiner sicher war und dieser Sicherheit vertraute. Das war ungewöhnlich
in dieser Einöde. Er wohnte nicht in einer Schäferhütte, sondern in einem
Steinhaus. Man sah genau, wie durch seine Arbeit die Ruine, die er bei seiner
Ankunft vorgefunden hatte, ausgebessert worden war. Das Dach war solid und
wasserdicht. Der Wind, der daran rüttelte, erzeugte auf den Ziegeln ein
Rauschen wie am Meeresstrand.
Der Haushalt war aufgeräumt, das Geschirr gewaschen, der Boden
gekehrt, das Gewehr eingefettet. Die Suppe kochte auf dem Herd. Ich bemerkte,
dass er frisch rasiert war und dass alle seine Knöpfe gut angenäht waren und
seine Kleider ausgebessert mit der peinlichen Sorgfalt, welche die Flicken
unsichtbar macht. Er teilte seine Suppe mit mir. Als ich ihm nachher meinen
Tabaksbeutel anbot, sagte er, er rauche nicht. Sein Hund, ebenso schweigsam wie
er, war freundlich ohne Unterwürfigkeit.
Er hatte sogleich seine Zustimmung gegeben, dass ich die Nacht
dableiben solle; das nächstgelegene Dorf war mehr als anderthalb Tagemärsche
von hier. Abgesehen davon kannte ich die Beschaffenheit dieser seltenen Weiler
hierzulande bereits zur Genüge. Es gibt vier oder fünf, einer weit vom anderen
entfernt, an den Abhängen dieser Berge, im Buschholz der Steineichen,
weltenweitab von den befahrbaren Straßen. Sie sind bewohnt von Köhlern, die
Holzkohle brennen. In solchen Ortschaften lebt es sich schlecht. Die Familien,
eng zusammengedrängt in einem äußerst rauhen Klima, im Sommer wie im Winter,
toben ihren Egoismus im engen Kreis aus. Der unbewusste Ehrgeiz steigert sich
zum allgegenwärtigen Wunsch, nicht in diesem Ort bleiben zu müssen.
Die Männer bringen die Kohle auf Lastwagen in die Stadt und kommen
dann wieder. Unter diesem ständigen Wechseldasein brechen die stärksten
Charaktere zusammen. Die Frauen hegen ständigen Groll. Man streitet sich um
alles, ebenso sehr um den Kohlenverkauf wie um die Bank in der Kirche, um die
Tugenden, die sich gegenseitig bekämpfen, um die Laster, die einander
widerstreiten, um die ständige allgemeine Vermischung von Laster und Tugend. Zu
alledem greift der ebenfalls unaufhörliche Wind noch die Nerven an. Es gibt
ganze Epidemien von Selbstmord und zahlreiche Fälle von Wahnsinn, die tödlich
enden.
Der Hirte, der nicht rauchte, holte einen kleinen Sack und schüttete
einen Haufen Eicheln auf den Tisch. Er machte sich daran, sie genau zu
untersuchen, indem er die guten von den schlechten trennte. Ich rauchte meine
Pfeife. Ich erbot mich, ihm zu helfen. Aber er meinte, das sei seine Sache. Das
war es in der Tat. Angesichts der Sorgfalt, die er für seine Arbeit aufwandte,
drängte ich mich nicht auf. Damit erschöpfte sich unsere ganze Unterhaltung.
Als er einen ziemlich großen Haufen guter Eicheln auf der Seite
hatte, zählte er sie ab in Gruppen zu zehn. Dabei schied er noch die kleinen
aus und die mit einem winzigen Riss; er prüfte sie sehr genau. Als er endlich
hundert vollkommene Eicheln vor sich hatte, hörte er auf, und wir gingen
schlafen.
Im Zusammensein mit diesem Menschen breitete sich Friede aus. Am anderen Morgen
fragte ich ihn, ob ich noch den ganzen Tag bei ihm ausruhen dürfe. Er fand das
ganz natürlich oder vielmehr: er erweckte den Eindruck, dass nichts ihn stören
könne. Ich hatte diesen Ruhetag nicht unbedingt nötig, aber ich war neugierig
und wollte noch mehr erfahren. Er trieb seine Herde aus dem Stall und führte
sie auf die Weide. Vor dem Weggehen tränkte er den Sack mit den sorgfältig
ausgewählten und gezählten Eicheln in einem Eimer Wasser.
Ich beobachtete, dass er anstelle eines Steckens eine Eisenstange mitnahm, so
dick wie der Daumen und ungefähr anderthalb Meter lang. Ich tat so, als ob ich
mich im Umherwandern ausruhte, und ging auf einem Weg, der parallel zu seinem
verlief. Die Weide für seine Tiere befand sich in einer Mulde. Er überließ
die kleine Herde der Obhut des Hundes und stieg den Hügel hinan, wo ich
dahinging. Ich fürchtete, er käme, um mir Vorwürfe zu machen wegen meiner
Neugierde, aber keine Spur davon: dies war sein Weg, und er lud mich ein, ihn zu
begleiten, wenn ich nichts Besseres vorhätte. Er stieg noch zweihundert Meter
weiter auf die Anhöhe.
Als er an einer bestimmten Stelle war, zu der er hinwollte, begann
er seinen Eisenstab in die Erde zu stoßen. Er machte Löcher und legte in jedes
eine Eichel hinein und machte das Loch wieder zu. Er pflanzte Eichen.
Ich fragte ihn, ob das Land ihm gehöre. Nein, antwortete er. Ob er
wisse wem es gehöre. Er wusste es nicht. Er vermute, dass es Gemeindeland sei,
oder vielleicht gehöre es Leuten, die sich nicht darum kümmerten. Ihn focht es
nicht an, dass er die Besitzer nicht kannte. So setzte er hundert Eicheln mit größter
Sorgfalt.
Nach dem Mittagsmahl nahm er seine Sämannsarbeit wieder auf. Ich muss wohl sehr
hartnäckig gewesen sein mit meinen Fragen, dass er darauf antwortete. Seit drei
Jahren pflanzte er Bäume, hier in dieser Einsamkeit. Er hatte bereits
hunderttausend gepflanzt. Von den hunderttausend hatten zwanzigtausend
getrieben. Von diesen zwanzigtausend, damit rechne er, werde er noch die Hälfte
verlieren durch die Nagetiere oder durch Umstände, die nicht vorauszusehen sind
in den Plänen der Vorsehung. Es blieben also zehntausend Eichen, die wachsen würden
da, wo es vorher nichts gegeben hatte.
Ich fragte mich, welches Alter dieser Mann wohl habe. Offenbar war
er über fünfzig. Fünfundfünfzig, sagte er mir. Er hieß Elzeard Bouffier. Er
hatte einen Bauernhof besessen, in der Ebene unten. Dort hatte er sein Auskommen
gehabt. Er hatte seinen einzigen Sohn verloren, dann auch seine Frau. So hatte
er sich in die Einsamkeit zurückgezogen, wo er Gefallen daran fand, beschaulich
zu leben mit seinen Schafen und seinem Hund. Er hatte sich überlegt, dass diese
Gegend absterben werde aus Mangel an Bäumen. Er setzte hinzu: Da er doch nichts
Wichtiges zu tun habe, sei es sein Plan, hier Abhilfe zu schaffen.
Ich selber führte damals, ungeachtet meiner Jugend, ein einsames Leben, darum
verstand ich es, behutsam mit einsamen Menschen umzugehen. Trotzdem beging ich
einen Fehler. Eben wegen meiner Jugend musste ich an die Zukunft denken und an
das Erhaschen des Glücks.
Ich sagte, dass in dreißig Jahren diese zehntausend Eichen großartig
stehen würden. Er entgegnete sehr schlicht: Wenn Gott ihm das Leben erhalte,
werde er in dreißig Jahren so viele gepflanzt haben, dass diese zehntausend wie
ein Tropfen im Meer seien.
Er studierte übrigens bereits die Aufzucht der Buchen und hatte
neben seinem Haus mit Bucheckern eine Pflanzschule angelegt. Die Setzlinge, die
er mit einem Gitter vor den Schafen geschützt hatte, standen prächtig. Er
denke ebenfalls daran, so sagte er mir, etwas weiter unten Birken zu pflanzen,
da es dort ein paar Meter unter der Oberfläche Feuchtigkeit gebe. Am folgenden
Tag trennten wir uns.
Im Jahr darauf begann der Krieg von 1914, in den ich fünf Jahre
lang einbezogen war. Ein Infanteriesoldat konnte nicht an Bäume denken! Um die
Wahrheit zu sagen: Die Sache hatte keinen Eindruck hinterlassen, ich hatte sie
nur als einen Zeitvertreib betrachtet, etwa wie eine Briefmarkensammlung, und
vergessen.
Aus dem Krieg entlassen, befand ich mich im Besitz einer winzigen
Demobilmachungsprämie und hatte zugleich ein großes Bedürfnis nach frischer
Luft. Deswegen und aus keinem anderen Grund machte ich mich in jene
Einöden auf.
Das Land hatte sich nicht verändert. Immerhin, oberhalb des
verfallenen Dorfes entdeckte ich in der Ferne so etwas wie einen grauen Nebel,
der die Höhen wie ein Teppich bedeckte. Seit dem Vorabend dachte ich wieder an
den Hirten, der Bäume pflanzte. «Zehntausend Eichen», sagte ich mir «nehmen
wirklich eine große Fläche ein. »
Ich hatte während dieser fünf Jahre zu viele Menschen sterben
sehen, als daß ich mir nicht Elzeard Bouffiers Tod hätte vorstellen können -
um so mehr, als man mit zwanzig Jahren fünfzigjährige Männer als Greise
betrachtet, denen nichts mehr übrig bleibt als zu sterben. Er war nicht
gestorben. Er war sogar gut im Saft.
Er hatte seinen Beruf gewechselt. Er hatte nur noch vier Schafe, aber dafür
etwa hundert Bienenstöcke. Die Schafe hatte er abgegeben, weil sie die
Baumpflanzungen gefährdeten. Um den Krieg, sagte er mir, habe er sich ganz und
gar nicht gekümmert. Er habe - und das konnte ich selber feststellen -
unbeirrbar weiter gepflanzt.
Die Eichen von 1910 waren also zehn Jahre alt und höher als ich und
als er. Der Anblick war beeindruckend. Ich war buchstäblich sprachlos, und weil
er auch nicht redete, verbrachten wir den ganzen Tag damit, dass wir schweigend
im Wald herumgingen. Der Wald erstreckte sich, in drei Abteilungen, in seiner größten
Ausdehnung elf Kilometer weit. Wenn man sich vergegenwärtigte, dass dies alles
von den Händen und dem Herzen dieses Mannes herrührte, dann ging einem auf,
dass die Menschen auch in anderer Hinsicht herrscherliche Macht haben könnten
wie Gott, nicht nur im Zerstören.
Elzeard Bouffier hatte seinen Plan weiterverfolgt. Buchen, die mir
bis zu den Schultern reichten, bewiesen es; sie hatten sich ausgebreitet, so
weit man schauen konnte. Die Eichen standen dicht und waren über das Alter
hinaus, wo der Wildverbiss ihnen etwas anhaben konnte. Wenn die Vorsehung dieses
Werk zerstören wollte, wäre sie fortan auf Zyklone angewiesen.
Elzeard Bouffier zeigte mir wunderbare Birkenhaine, die fünf Jahre
alt waren; sie stammten also von 1915, als ich in Verdun kämpfte. Überall, wo
er zu Recht Feuchtigkeit unter der Oberfläche vermutete, hatte er Birken
gepflanzt; sie standen zart und fest wie junge Mädchen.
Dieses schöpferische Werk schien übrigens weiterzuwirken. Er kümmerte
sich nicht darum. Er verfolgte hartnäckig seine schlichte Aufgabe. Aber als ich
in die Dörfer hinunter kam, sah ich Wasser fließen in Bachbetten, die seit
Menschengedenken völlig trocken gewesen waren. Es war die großartigste
Kettenreaktion, die ich je zu sehen bekommen habe.
In weit zurückliegender Zeit hatten diese trocken gewesenen Bäche
schon einmal Wasser gehabt. Einige der traurigen Dörfer, von denen ich zu
Beginn meines Berichtes gesprochen habe, hatten an Plätzen gestanden, wo früher
gallo-römische Siedlungen gewesen waren. Bei den vorhandenen Spuren hatten Archäologen
den Boden durchforscht und Angelhaken gefunden an Orten, wo man sich im 20.
Jahrhundert mit Zisternen behelfen musste, wenn man ein wenig Wasser haben
wollte.
Auch der Wind verstreute manche Samen. Gleichzeitig mit dem Wasser
gab es auch wieder Kopf- und Trauerweiden, Wiesen, Gärten, Blumen und eine
gewisse Lebensgrundlage.
Die Veränderung ging so langsam vor sich, dass man sich an sie gewöhnte, ohne
erstaunt zu sein. Die Jäger, die in diesen einsamen Gegenden nach Hasen oder
Wildschweinen jagten, hatten wohl das Sprießen junger Bäume beobachtet, aber
sie hatten es irgendeiner Laune der Natur zugeschrieben. So ist es zu erklären,
dass niemand das Werk dieses Mannes störte.
Wenn jemand eine Ahnung davon gehabt hätte, wäre es vielleicht
verhindert worden. Aber niemand hatte eine Ahnung. Welcher Mensch in den Dörfern
unten und in den Verwaltungen hätte sich eine solche Ausdauer in schönster
Selbstlosigkeit vorstellen können?
Von 1920 an habe ich mindestens einmal jedes Jahr Elzeard Bouffier
besucht. Ich habe ihn nie wanken oder zweifeln sehen. Freilich wer weiß:
Vielleicht stand Gott dahinter! Ich habe Elzeard Bouffiers Verdruß nicht
nachgerechnet. Man kann sich vorstellen, dass es bis zu einem solchen Gelingen
viel Widrigkeit zu überwinden galt. Um eine solche Leidenschaft zum Erfolg zu
bringen, musste er verzweifelt kämpfen. Er hatte ein Jahr lang mehr als
zehntausend Ahorne gepflanzt. Sie gingen alle ein. Im nächsten Jahr gab er die
Ahorne auf, um auf die Buchen zurückzukommen, die noch besser gediehen als die
Eichen.
Um den außergewöhnlichen Charakter dieses Mannes einigermaßen zu erfassen,
darf man nicht vergessen, dass sich alles in vollkommener Einsamkeit abspielte.
So vollkommen, dass Elzeard Bouffier gegen Ende seines Lebens die Gewohnheit zu
sprechen verloren hat. Oder sah er keine Notwendigkeit dafür?
Im Jahre 1933 bekam er den Besuch eines staunenden Forstaufsehers.
Dieser Beamte gab ihm die Weisung, doch ja draußen kein Feuer zu machen, um das
Gedeihen dieses natürlichen Waldes nicht zu gefährden. Es sei nämlich das
erste Mal - so sagte ihm der ahnungslose Mensch, dass man einen Wald ganz von
selber hervor sprießen sehe.
Zu dieser Zeit pflanzte Elzeard Bouffier Buchen, und zwar zwölf
Kilometer von seinem Haus entfernt. Um sich das Hin und Hergehen zu ersparen -
denn er war jetzt fünfundsiebzig Jahre alt -, fasste er den Plan, eine Steinhütte
am Ort seiner Pflanzungen zu bauen, was er im folgenden Jahr auch ausführte.
Im Jahre 1935 kam eine ganze Delegation, um den «natürlichen Wald» zu
besichtigen. Ein hoher Beamter des Wasser- und Forstwesens war dabei, ein
Abgeordneter, etliche Techniker. Man redete viele unnütze Worte. Man beschloss,
etwas zu unternehmen. Glücklicherweise wurde nichts unternommen außer dem
einzig Vernünftigen: Man stellte den Wald unter Staatsschutz und verbot, hier
Kohle zu brennen. Denn es war unmöglich, nicht überwältigt zu sein von der
Schönheit dieser jungen Bäume in voller Kraft. Sogar gegenüber dem
Abgeordneten erwies sich die mächtig bezaubernde Wirkung!
Ich hatte einen Freund unter den Forstmeistern der Delegation. Ich eröffnete
ihm das Geheimnis. An einem Tag der nächsten Woche machten wir uns zusammen auf
die Suche nach Elzeard Bouffier. Wir trafen ihn mitten in seiner Arbeit, zwanzig
Kilometer vom Ort der Inspektion entfernt.
Dieser Forstmeister war nicht umsonst mein Freund. Er hatte einen
Blick für den Wert der Dinge. Er war auch verschwiegen. Ich bot die paar Eier
an, die ich als Gastgeschenk mitgebracht hatte. Wir teilten den Imbiss unter uns
dreien, und einige Stunden vergingen in stummer Betrachtung der Landschaft.
Die Seite, von der wir kamen, war bestanden mit Bäumen von sechs bis sieben
Meter Höhe. Ich dachte zurück an den Anblick dieser Gegend im Jahr 1913: nur Wüste...
Die friedliche und regelmäßige Arbeit, die frische Höhenluft, die Genügsamkeit
und vor allem die Heiterkeit des Herzens hatten diesem Greis eine schier
feierliche Gesundheit verliehen. Er war ein Streiter Gottes. Ich fragte mich,
wie viele Hektar Land er wohl noch mit Bäumen bepflanzen werde.
Vor dem Aufbruch machte mein Freund nur einen kleinen Vorschlag zu bestimmten
Arten, denen der Boden hier eigentlich zusagen müsste. Er versteifte sich nicht
darauf. «Aus dem einfachen Grund», sagte er mir gleich nachher, «dass der
gute Mann von der Sache mehr versteht als ich. » Nach einer Stunde Fußmarsch -
der Gedanke hatte sich in ihm weiterentwickelt - fügte er hinzu: «Er weiß
viel mehr als wir alle. Er hat den Großen Weg zum Glück gefunden. »
Es ist diesem Forstmeister zu verdanken, dass nicht nur der Wald, sondern auch
das Wohlergehen dieses Mannes unter Obhut gestellt wurde. Er ernannte drei
Forstaufseher zum Schutz und versetzte sie derart in Furcht und Zittern, dass
sie gegenüber möglichen Bestechungsversuchen der Köhler fest blieben.
Eine ernste Gefahr drohte dem Werk einzig im Krieg von 1939. Die Automobile
wurden mit Holzgas betrieben; es gab nie genug Holz. Man fing schon damit an,
Eichen von 1910 zu fällen. Aber die Bestände befanden sich so weit weg vom
Straßennetz, dass dieses Unternehmen sich als finanziell völlig unrentabel
herausstellte. Man gab es wieder auf. Der Hirte hatte nichts bemerkt; er lebte
dreißig Kilometer davon entfernt und führte friedlich seine Aufgabe weiter,
ohne vom 39er Krieg etwas zu wissen so wenig wie von dem anno 14.
Ich habe Elzeard Bouffier zum letzten Mal im Juni 1945 gesehen. Er
war damals siebenundachtzig Jahre alt. Ich hatte wieder den Weg durch die «Wüste»
gewählt, aber jetzt gab es, trotz der Zerrüttung, in die der Krieg das Land
gestürzt hatte, eine Autobusverbindung vom Tal der Durance ins Gebirge.
Dieser schnellen Beförderung schrieb ich es zu, dass ich die Gegend meiner früheren
Wanderungen nicht nicht wieder erkannte. Es schien mir auch, als ginge die
Fahrstraße durch neue Ortschaften. Ich musste den Namen eines Dorfes erfragen,
um sicher zu sein, dass ich mich wirklich in der ehemals so verlassenen Gegend
befand. Ich stieg in Vergons aus dem Bus.
Im Jahre 1913 hatte dieser Weiler von zehn bis zwölf Häusern nur
noch drei Einwohner gehabt. Die waren Halbwilde gewesen, die sich hassten, von
der Jagd mit Fallen lebten, in ihrer physischen und moralischen Verfassung fast
den Menschen der Vorgeschichte vergleichbar. Brennesseln hatten die verlassenen
Häuser umwuchert. Die Lebensbedingungen waren hoffnungslos gewesen. Für diese
Menschen war es nur noch darum gegangen, auf den Tod zu warten - ein Zustand,
der keineswegs die Tugenden begünstigt!
Das alles hatte sich verändert. Sogar die Luft. Statt der trockenen
und heftigen Winde, die mich früher empfingen, wehte ein leichtes Lüftchen
voller Wohlgerüche. Ein Murmeln, ähnlich dem des Wassers, kam von den Höhen:
es war der Wind in den Wäldern. Und das Erstaunlichste: Ich hörte, wie Wasser
in ein Becken plätscherte. Ich sah, man hatte einen Brunnen gebaut, der
reichlich floß. Und, was mich am meisten rührte: Man hatte vor etwa vier
Jahren daneben eine Linde gepflanzt; sie war schon recht stattlich. Das
war ein untrügliches Symbol neuen Lebens.
Übrigens gab es im Dorf Vergons Anzeichen eines Wirkens, das nur
mit Hoffnung unternommen werden kann. Die Hoffnung war zurückgekehrt! Man hatte
die Ruinen weggeräumt, verfallene Mauerreste abgebrochen, fünf Häuser
aufgebaut. Der Weiler zählte nun achtundzwanzig Bewohner, darunter vier junge
Familien.
Die neuen Häuser, frisch verputzt, waren von Gemüsegärten umgeben, in denen
abwechselnd, aber schön gereiht, Gemüse und Blumen wuchsen: Kohl und Rosen,
Lauch und Löwenmäulchen, Sellerie und Anemonen. Vergons war ein Ort geworden,
an dem man gern wohnte.
Ich verließ Vergons und wanderte zu Fuß weiter. Der Krieg war eben
erst zu Ende gegangen und hatte noch nicht wieder das volle Aufblühen des
Landes erlaubt. Aber Lazarus war dem Grab entstiegen. In den unteren Bereichen
der Bergabhänge sah ich kleine Felder mit auflaufender Gersten- und Roggensaat
und am Grunde der engen Täler grünende Wiesen.
Es bedurfte nur der acht Jahre, die uns von jener Zeit trennen,
damit das ganze Gebiet von Gesundheit und Wohlergehen strahlte. Wo ich 1913
Ruinen gesehen hatte, stehen jetzt saubere Bauernhäuser, die von einem glücklichen
und angenehmen Leben zeugen. Die alten Quellen, gespeist von den Regen und
Schneefällen, die von den Wäldern festgehalten werden, sprudeln wieder. Man
hat Wasserkanäle angelegt. In Ahornwäldchen gibt es neben jedem Haus einen
Brunnen, der in einen Teppich von frischer Minze überfließt. Die Dörfer sind
nach und nach wieder aufgebaut worden. Eine Bevölkerung ist aus der Ebene, wo
das Land teuer geworden ist, heraufgekommen und hat sich hier niedergelassen und
Jugend, Aufbruchstimmung und Unternehmungsgeist mitgebracht.
Man begegnet in den Gassen wohlgenährten Männern und Frauen,
Jungen und Mädchen, die gern lachen und wieder Spaß haben an ländlichen
Festen. Wenn man zu den Neusiedlern die alte Bevölkerung hinzu zählt die
ist, seit sie so gesund lebt, kaum wieder zu erkennen, so verdanken mehr als
zehntausend Menschen ihr Glück Elzeard Bouffier.
Wenn ich bedenke, dass ein einziger Mann, allein auf seine
physischen und moralischen Kräfte gestellt, genügte, um aus der Wüste dieses
Gelobte Land erstehen zu lassen, dann finde ich, trotz allem, das menschliche
Dasein etwas Wunderbares.
Und wenn ich ausrechne, wieviel Beständigkeit, Seelengröße, Eifer und
Selbstlosigkeit nötig war, um bis ans Ziel zu kommen, dann erfüllt mich eine
unendliche Hochachtung vor dem alten Bauern ohne Bildung, der ein Werk zu
schaffen wusste, das Gottes würdig ist.
Elzeard
Bouffier ist im Jahre 1947 friedlich gestorben im Altenheim von Banon.
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| 5 | |  Name: | Dr. Gudrun Henne
(gudrun@zeitundleben.de)
| | Datum: | Sa 16 Dez 2006 12:25:28 CET | | Betreff: | Glücklich sein liegt nur an dir selbst??? | | |
Auf einer tiefen spirituellen Ebene ist es richtig: Wir sind selbst für unsere Gefühle verantwortlich, machen sie uns selbst. Denn wer zwingt uns, auf die Außenwelt so zu reagieren, wie wir reagieren? Richtig, niemand. Selbst bei vorgehaltener Pistole kann man noch sagen: Gut, da ist eine Pistole, mich will jemand erschießen, aber ich bin glücklich. Schön, dass ich das zumindest theoretisch weiß.
Jetzt kann ich mir aussuchen, ob ich ein schlechtes Gewissen habe, weil ich es gestern mal wieder nicht geschafft habe, glücklich zu sein und all die NLP-Formate zu aktivieren, als und nachdem ich mit meiner kreuzunglücklichen Mutter telefoniert habe, die aus ihrem Muster nicht herauskommt. Wo mein Mitgefühl als Tochter leider seine schnellen Grenzen gefunden hat, und auch die Fähigkeit, die NLP-Formate ruck-zuck zu aktivieren. Vielleicht sollte ich noch mehr üben?
Was mache ich mit dem Wutanfall, weil mir die Krankenkasse eine bestimmte Leistung nicht erstattet, und ich jetzt einen nervigen Bürokratieweg gehen "darf", der Zeit und Nerven kostet. Mehr NLP üben?
Okay, das ist mein kleines Leben. Was mache ich mit dem Wissen um die desolate Situation im Nahen Osten, dem Giftmord eines despotischen Regimes gleich neben der Haustür (ja, in welchem Jahrtausend leben wir eigentlich?), was mit verdursteten Kindern, mit der Materialismusmaschine, die mich mitreißt? Immer Glücksgefühle aktivieren?
Oder ist es nicht vielmehr so, dass es in dieser Welt ganz schön viele Herausforderungen gibt und es völlig legitim ist, in dem unerleuchteten Zustand, in dem wir uns zumeist befinden, wütend, entnervt, traurig oder einfach müde zu sein? Einfach zu sagen: "Jetzt ist es gerade richtig scheiße" ist vielleicht auch NLP: Sich selber pacen! Zuzugstehen, dass die Welt ein ganz schöner Trümmerhaufen ist, vielerorts. Vielleicht gelingt es dann auch, beim nächsten Mal, zu sagen: "Jetzt ist es gerade schön und ich bin glücklich".
Gudrun
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| 4 | |  Name: | Karl Nielsen
(Diskussionsliste@NLP-Nielsen.de)
| | Datum: | So 03 Dez 2006 20:07:28 CET | | Betreff: | Struktur mit Überblick zu dieser Diskussionsliste | | |
Eine
kleine Struktur mit Überblick zu dieser Diskussionsliste.
Unter
3. findest du den letzten
Rundbrief zum Glück und am Ende rechts unten die Links zu 9 Antworten darauf:
von
Friedhelm, Corinna, Karl, Jutta, Steffi und Ursula: http://coaches-info.de/tinc?key=bJPk8DgL&start=7.-1&epp=20&reverse=1
Hier
kannst du schreiben was Glück für dich bedeutet und wie du damit umgehst.
Wir
sagen: "Zum Glück gibt es NLP."
Unter
2. findest du etwas zum
Unterscheid zwischen Practitioner und Master - bisher ohne Diskussion.
Unter
1. findest du Infos zur IN mit
Einträgen darunter zu den Ethikrichtlinien.
Viel
mehr findest du direkt auf der IN-Seite: www.nlp-institutes.net/index_d.htm
z.B.: den Veranstaltungskalender
der IN-Mitglieder, den IN-Flyer mit Mitgliedsantrag, 250 Seiten NLP-Weltkongressbuch,
2000 Weltkongressbilder, ...
Selbstverständlich
kannst du auch gerne über: "Neuer
Eintrag" rechts oben
ein völlig neues Thema eröffnen.
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| 3 | |  Name: | Nandana %26 Karl Nielsen
(Gluecksrundbrief@NLP-Nielsen.de)
| | Datum: | Do 12 Okt 2006 12:37:33 CEST | | Betreff: | Rundbrief zu Glück | | | Liebe
NLP-Interessierte,
dieser
Rundbrief geht über Glück und Glücksgefühle und was du dafür tun kannst,
mehr davon in deinem Leben zu genießen. Ganz unten, am Ende dieses Textes, auf der rechten Seite, kannst du deinen Beitrag, deine Erfahrungen mit Glückseligkeit, deine Fragen, ... durch Klicken auf: "Antworten auf diesen Beitrag" eintragen.
Wie viel Glückseligkeit braucht ein Mensch für seine
Gesundheit, seine Erfolge, seine Menschlichkeit,…?
Kann das Erleben von Glückseligkeit die „Batterien“ aufladen, tiefe
Entspannung ermöglichen, Heilungsprozesse unterstützen, helfen Ziele zu
verwirklichen, …?
Glückseligkeit wird sehr unterschiedlich beschrieben, z.B.
mit okay sein, mit allem verbunden sein, Ruhe im Sein, verliebt sein,
Begeisterung, Flow, Leichtigkeit, Kontemplation, Bliss, schweben, …
Was braucht ein Mensch mit NLP-Erfahrung, um solche Zustände
in sich zu erleben?
Vielleicht seinen magischen Kreis, sein Charisma-Energiefeld, Als-ob, 1.2.3.
Position, New Behavior Generator, Logische Ebenen, Change History, Reframing,
Submodalitäten, Trance, …
Auf jeden Fall weiß ein erfahrener NLPler, dass er alles, was er dazu braucht,
selbst in sich hat und mit NLP auch das Handwerkszeug für sein Glück in seinen
Händen hält.
Er weiß,
dass er sich seine Gefühle, Stimmungen und inneren Zustände selbst macht.
Manche
NLPler sind schon da, manche üben noch.
Vielleicht
brauchst du hin und wieder eine Erinnerung daran, dass du dich wirklich wohl fühlen
darfst, dass du deine innere Welt und innere Zustände selbst erzeugst, dass du
NLPler bist, …
In unseren NLP & Coaching Ausbildungen bieten wir dir
immer wieder viele Gelegenheiten und Anregungen wie du dich wirklich wohlfühlen
kannst.
Am 31.10. bietet dir
Sabina Jauer
die kostenlose Gelegenheit, dich bei ihrem Yogaabend am NLP
& Coaching Institut wohl zu fühlen.
Am
1.11.
bietet Leo Angart an, für Erwachsene und Kinder mit
Sehproblemen, sich auf seinem kostenlosen Infoabend wohl zu fühlen.
Am
17.11.
bietet
Eva Curtius
dir die kostenlose Gelegenheit beim IN-Regionaltreffen mit
dem Thema „Humor und Lachen“, Theorie und Praxis zu genießen.
Bitte melde dich per Tel. 030-21478174 im NLP-Office
rechtzeitig für jede dieser drei Veranstaltungen an. Die Plätze sind begrenzt.
Auch bei
den kostenlosen
Übungsabende
n, die Tilman donnerstagabends von 19 bis
21
Uhr
am NLP & Coaching Institut in der Welserstraße
organisiert, kannst du deine Begeisterung erleben und dein Glück in deine Hände
nehmen. Übung macht den Meister.
NLP
ist Glückseligkeit!
Jede NLP-Technik führt dich Schritt für Schritt zu dem
inneren Zentrum deiner Weisheit und zu der Quelle deines Seins. NLP ermöglicht
dir, bei der Fahrt deines Lebens aufzuwachen und selbst das Steuerrad in die
Hand zu nehmen.
Mit NLP entstehen:
- aus
Problemen à
begeisternde Herausforderungen,
- aus
innerem Zwang: „Ich soll, muss, …“ à Gelegenheiten: „Ich darf, kann, …“,
- aus Ängsten
à die
Meisterschaft über innere Bilder,
- aus
Druckzielen à Flowziele,
- aus
Mangelmotivation à
Seinsmotivation, …
Und Glückseligkeit steht dabei: bewusst oder unbewusst,
bemerkt oder unbemerkt, wissentlich oder unwissentlich, immer im Zentrum der
Wirkung.
Glückseligkeit,
in ihren unendlichen Erscheinungsformen: Ressourcephysiologie, Zuversicht,
Liebe, Wärme, Lebensenergie, Helligkeit, Harmonie, Begeisterung, Leichtigkeit,
Generativität, Weisheit, innere Tiefe, Selbstwert, Selbstvertrauen,
Selbstmanagement, … ist das Zeichen der NLP-Wirkung. Wenn NLP wirkt, dann
erkennt man das an einer Erscheinungsform von Glückseligkeit. Deshalb kann man
sagen: „NLP ist Glückseligkeit“.
Wir
finden, NLP ist die beste Methode, die wir kennen, um solche Zustände bewusst &
absichtlich zu verstärken.
Bei
Zielen empfehlen wir dir deshalb auch ganz besonders zuerst solche Qualitäten
zu aktivieren. Dann gehst du aus der Fülle auf dein Ziel zu und nicht um einen
Mangel zu beheben. Dann ist es eine Freude dein Ziel zu erreichen und nicht eine
Pflicht mit selbst erzeugtem Zwang & Druck. Dann ist es Selbstverwirklichung
mit innerer Tiefe und begeisterter Motivation. Natürlich gehören zu diesen
Glücksgefühlen
auch entsprechende wundervolle innere Bilder und innere Dialoge.
NLP ist die beste Methode die wir kennen für die Entfaltung
dieses wohltuenden inneren Glückes und Friedens.
Manchmal fragen wir auch in NLP-artiger Trance:
"Wie oft hast du heute
schon in deiner Glückseeligkeit gebadet?"
Glücksgefühle motivieren, begeistern, heilen und tragen zum
Frieden auf der Welt bei.
NLP hat viele Interventionen zur Erhöhung von Glück &
Wohlgefühl: Magischer Kreis, Erfolgsanker, Logische Ebenen, Trance, Strategien,
Modellieren, Mentoren, ... Auf jeden Fall braucht es deine bewusste Entscheidung
dafür und Training.
Wir empfehlen dir die Kraft der Glückseligkeit systematisch für
deine Gesundheit, deine Erfolge, deine Menschlichkeit, deine Energie, deine
Entspannung und dein erfolgreiches Selbstmanagement zu aktivieren.
Die
ganz pragmatische Anleitung dazu lautet:
à
Nimm dir mindestens an einem Tag in der Woche alle 60 Minuten 5 Minuten Zeit für
deine Glücksgefühle. Atme tief ein, spür in dich hinein, lächle,
entspanne dich und sei völlig grundlos glücklich. Vielleicht begleiten dich
dabei schöne innere Bilder, vielleicht hörst du eine schöne Melodie,
vielleicht unterstützt dich dabei Leichtigkeit und Wärme, vielleicht ist ein
wundervolles Garnichts da – mit „vielleicht“ geht alles viel leichter.
Vielleicht hast du Lust das in einer Übungsgruppe zu üben. Vielleicht hilft
dir unser Diskussionsforum
dabei.
Bitte
diskutiere mit uns deine Erfahrungen mit Glückseligkeit in unserem Diskussionsforum
auf unserer Website.
Deine
Erfahrungen können anderen Mut machen. Vielleicht traust du dich einfach jetzt
ganz spontan. Wir freuen uns riesig darüber und du kannst erleben, wie gut es
dir tut anderen deine wundervollen Erfahrungen mitzuteilen, und andere fühlen
sich dadurch angeregt ihre Glückseligkeit bei sich zu kultivieren.
Hier ist der
Link zu unserem Diskussionsforum: www.nlp-nielsen.de/forum.htm
Auf unserer
Webseite Glückseligkeit findest du die 5 Familien des Glücks und eine
Anleitung um deinen eigenen Glückszustand zu
messen. www.nlp-nielsen.de/glueck.htm
Es gibt Glücksforscher
und auch Glückstrainer und in der Amerikanischen Verfassung steht das Recht auf
Glücklichsein.
Im Internet
gibt es unendlich viel Material zu Glück.
Einige interessante Links zum
Thema »Glück« haben wir unten aufgelistet
www.gluecksarchiv.de
Das Glücksarchiv
gibt dir Anregungen, wie du dein Leben glücklich leben kannst.
Glückliche Menschen nehmen ihr Leben selbst in die Hand, das heißt auch, dass
sie meinen, ihr eigenes Glück (und auch ihr Unglück) selbst herbeiführen zu können.
Glückliche Menschen schaffen die Balance zwischen Anspannung und Entspannung.
Glückliche Menschen schaffen die Balance zwischen dem, was sie haben und dem,
was sie wollen; zwischen Möglichkeiten und Ansprüchen. Glückliche Menschen
sind kreativ und neugierig. Glückliche Menschen sind nicht auf das Glück
fokussiert, sondern leben und nehmen die Freuden des Lebens einfach mit. Reiche
Menschen sind nicht glücklicher als der Durchschnitt. Lediglich für sehr arme
Menschen ist Geld und Glück gekoppelt. Intelligenz oder körperliche Schönheit
machen nicht glücklich, d.h. Kluge und Schöne sind nicht glücklicher als der
Durchschnitt.
Glücksrezepte: Genieße den
Augenblick. Beziehungen zu anderen Menschen haben oberste Priorität.
Konzentriere Dich auf das Wesentliche. Fordere Dich in Arbeit und Freizeit. Tue
so, als ob Du glücklich wärst, und Du wirst es sein. Übe Dich in Gelassenheit. Die
Psychologen definieren Glück u.a. als die Empfindung der absoluten Harmonie
unseres Bewusstseins. Psychologische Glücksforscher haben festgestellt, dass
wir uns glücklich fühlen, wenn in unserem Leben die Zahl der positiv
empfundenen Momente die negativen überwiegt. Glück kann bzw. muss aktiv
hergestellt werden und entsteht nicht einfach passiv, durch das Wegfallen von
Unglücklichsein, Schmerz oder Stress. Glücksgefühle
sind eine Folge der richtigen Gedanken und Handlungen, die durch Wiederholungen
und Gewohnheiten trainiert werden können.
Untersuchungen zeigen, dass sich Menschen bei der Arbeit im Allgemeinen geschickt und herausgefordert fühlen und
daher glücklich, stark, kreativ und zufrieden sind. In der Freizeit fühlen sie
sich dazu im Vergleich eher traurig, schwach, gelangweilt und unzufrieden.
Macht Fernsehen glücklich? Die Glücksforschung
sagt nein.
Seit den 60er Jahren wird die Wirkung von Lachen
auf Emotionen und Gesundheit erforscht. Klar ist: Lachen verändert unsere
Stimmung ins Positive.
Daneben hat Lachen folgende positive
Wirkungen auf die Gesundheit: Die Sauerstoffversorgung des Gehirns steigt
an. Glückshormone und schmerzstillende körpereigene Substanzen werden
freigesetzt. Stress wird abgebaut durch verminderte Produktion der Stresshormone
Adrenalin und Cortisol, dadurch kommt es zu einem besseren und erholsameren
Schlaf. Die Verdauung wird angeregt aufgrund der Massage des Magen-Darm-Bereichs
durch das Zwerchfell. Der Kreislaufs wird aktiviert durch einen kurzfristigen
Anstieg des Blutdrucks. Die Immunabwehr wird gestärkt. Die Gesichtsmuskeln
werden entspannt. Botenstoffe (z.B. Gamma-Interferon) werden aktiviert, die z.B.
die Vermehrung von Tumorzellen hemmen.
Während Kinder ungefähr 400 Lacher am
Tag haben, lachen Erwachsene durchschnittlich nur noch 15 Mal. Verschiedene
Studien haben außerdem ergeben, dass vor 40 Jahren drei Mal mehr gelacht wurde
als heute.
Auf dieser Webseite findest du auch eine Übersicht über Interviews zum Thema
"Glück", Literaturhinweise, viele Weblinks, Glück in vielen Sprachen
und eine Übersicht über die bekanntesten Glücksforscher.
www.zeit.de/2005/18/Gl_9fck_2fLau_18
Hier findest du einen Artikel zum Thema Wohlstand und Glück und weitere
verlinkte Artikel aus den Blinkwinkeln Staat, Politik, Gesellschaft.
www.gluecksucher.de
Die beiden Initiatoren verstehen ihr Projekt als praktisch-philosophischen
Beitrag zum Glückshaushalt der Republik, als Impuls zur Lebenskunst in
Deutschland. Im Dialog mit den Usern soll ein Netz von Glücksuchern entstehen,
ein kraftvoller Gesprächsfaden kreuz und quer durchs Land.
www.gluecksforschung.de
Das Institut für Glücksforschung in München nennt sich die Nr. 1 der Glücksforschung
und bietet ständig aktualisierte Forschungsergebnisse aus der amerikanischen Glücksforschung:
Glücklich ist, wer zufrieden ist und mehr
angenehme als unangenehme Gefühle hat. Der Glücksbotenstoff,
der uns wirklich glücklich macht, ist Dopamin in Verbindung mit
Noradrenalin. Du findest hier auch viel über den Zusammenhang zwischen dem
Gehirn und Glück.
www.ella.org/beratung.html
»Ella Kensington« ist der Markenname einer bislang zwanzigköpfigen
Beratergruppe, die sich die neusten Erkenntnisse der wissenschaftlichen Glücksforschung
zu Nutze macht, um ein leicht zu erlernendes aber höchst effizientes Glückstraining
anzubieten. Mit über einer halben Million verkaufter Bücher und mehreren
Zehntausend Seminarteilnehmern ist Ella Kensington der größte Anbieter von Glücksseminaren
und Glückstrainings in Europa. Die Beratergruppe mit Sitz in Zug (CH) bildet
lizenzierte »Ella-Glückstrainer« aus, die Menschen beibringen, »anhand von
aktuellen Themen ihr emotionales Selbstmanagement in Richtung Glück
auszurichten. Sie lernen, schwierige Situationen aus einer neuen Perspektive zu
sehen und Lösungen zu erkennen, die uns davor verschlossen waren.« Wesentliche
Inhalte ihrer Arbeit basieren auf
NLP.
www1.eur.nl/fsw/happiness
Einen Überblick über die wissenschaftlich fundierte Glücksforschung in
englischer Sprache bietet diese Datenbank des Glücks von Ruut Veenhoven und
Mitarbeitern von der Erasmus-Universität Rotterdam.
http://de.wikipedia.org/wiki/Glück
Glück wird in der deutschen Sprache in zwei unterschiedlichen Bedeutungen
gebraucht: Glück als positiv empfundener Zustand, im Sinne von „Glückselig
sein“ anhand eigener Leistung. (Jeder ist selbst seines Glückes Schmied) und
Glück aufgrund von Zufall oder als unverdient eingetroffener positiver Umstand,
im Sinne von „Glück haben“.
Eine Studie der britischen New Economics Foundation (NEF) bezeichnet die
Einwohner des Inselstaates Vanuatu am glücklichsten. Untersucht wurden
Zufriedenheit, Lebenserwartung und der Umgang mit der Umwelt. Gut schnitten außerdem
Kolumbien, Costa Rica, Dominica und Panama ab, während die Bewohner der
Industriestaaten ihr Glück deutlich geringer bewerteten. Am besten schnitt von
ihnen Italien (Platz 66) ab, Deutschland erreichte den 81. Platz, die USA
landeten nur auf dem 150. Platz. Ganz hinten stehen Simbabwe, Burundi, der Kongo
und Russland. Auffällig war, dass Inselbewohner ihr Glück höher bewerteten.
Unter http://de.wikipedia.org/wiki/Philosophie_des_Glücks
findest du bei Wikipedia die verschiedenen philosophischen Sichtweisen zu Glück
kurz zusammengefasst.
Auf unserer Webseite ganz links unten in der
Schatztruhe unter „Glück“ findest du die 5 Familien des Glücks, eine
Anleitung um deinen eigenen Glückszustand zu
messen und die kommentierten Links aus diesem Rundbrief.
www.nlp-nielsen.de/glueck.htm
Wir
wünschen dir viel Glück
und viele Momente tiefer Glückseligkeit
Nandana
& Karl
Nandana
& Karl Nielsen *** NLP & Coaching-Institut Berlin
http://www.NLP-Nielsen.de
** e-Mail: Infos@nlp-Nielsen.de
Winterfeldtstr. 97, 10777 Berlin, Tel. 030 - 21 47 81 74, Fax -73
Seminarräume: Welserstr. 5-7, 10777 Berlin (Viktoria-Luise Platz)
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| 2 | |  Name: | Nandana und Karl Nielsen
(Forum@NLP-Nielsen.de)
| | Datum: | Do 16 Sep 2004 21:23:26 CEST | | Betreff: | Unterschiede zwischen Practitioner, Master und Trainer | | | Beim Practitioner lernt man das ganz zentrale NLP-Basiswissen.
Besonders in den ersten 3 Wochenenden sind die Inhalte um das Thema Aktivierung von Ressourcen zentriert. Selbstmanagement in Form von Ressourcenaktivierung, Körpersprache, Fragetechniken und Ziele mit den typischen NLP-Techniken: Kreis der persönlichen Exzellenz, SCORE, Axiome als Ressourcen nutzen, Absicht der Kommunikation, aktives Zuhören, Umgang mit Kritik, 1.2.3.Position (auch mit Symptomen), RapportPacen/Leaden, Augenbewegungen, VAKOG-Sprache, Fragen bei Rapportbruch, Verbalisieren emotionaler Erlebnisinhalte, Inkongruenzen, Future Pace / Ökologie Check, Fragetechniken bei Meta-Modell-Verletzungen, Beliefs mit Meta-Modell-Fragen wechseln, Chunking, SMARTe Ziele, Dissoziierte Zieltrance, New Behavior Generator, Logische Ebenen
Im 4.-10. Wochenende kommen dann komplexere NLP-Techniken wie: Ankern mit Change History und Visual Squash, Framing/Reframing, 6-Step, Submodalitätenübertragung, Swish, Fast Phobia, Trance/Hypnose, 3 Gegenstände, TimeLine, Strategien, Disney, Metapherngeschichten, ...
Im Praktitioner lernt man die Grundlegende Power der NLP-Techniken. Durch unsere spezielle didaktische Art des Emotionguards und des gegenseitigen Coachings werden die Teilnehmer bei der Erarbeitung dieser NLP-Techniken gut unterstützt. Sie sind rund 10 Monate vollauf damit beschäftigt diese NLP-Techniken in ihren Grundprinzipien zu verstehen und sie fachlich kompetent zu integrieren.
Im NLP-Master dreht sich dann alles um ein selbstgewähltes SMARTes persönliches Projekt (z.B.: Balance im Leben zwischen Freizeit-Arbeit-Selbst, Zeitmanagement, Motivation, Selbstverwirklichung, Wohlgefühl im Leben, ...) und die damit zusammenhängenden Einstellungen (Werte), Überzeugungen (Beliefs) und Wahrnehmungsfilter (Meta-Programme). Dabei wird die Erarbeitung der Masterinhalte durch internales und externales Modelling unterstützt. In allen Bereichen der Masterausbildung (Re-Imprint, Soziales Panorama, Trance, Aufstellungen, Supervision, Konfliktverhandlung, Core-Transformation, Sleight of Mouth, ...) sind Werte, Beliefs und Meta-Programme immer wieder Thema. Wie kann ich für mein Projekt die inneren Überzeugungen und Zustände entwickeln, die eine optimale Voraussetzung dafür darstellen, dass ich mein Projektziel freudestrahlend und begeistert erreiche.
Im Master geht es an die tiefen inneren Grundeinstellungen und die Möglichkeit der Veränderung von unbewußten behindernden Werten, Beliefs und Sichtweisen.
Unsere Masterausbildung wir durch Übungsgruppen, Kollegencoaching, in die Seminare integrierte Supervision und der Durchführung eines qualifizierten Modellingprojektes begleitet.
Im Trainer geht es um eine andere Qualität von Projekten. Hier handelt es sich um Projekte mit Angeboten für andere Menschen. Das kann ein Projekt einer Führungskraft sein, seine Mitarbeitern im Coachingstil zu führen, oder ein Angebot eines selbständigen Traines im Seminarbereich, oder der Aufbau einer eigenen Coachingpraxis. Hier nimmt der Praxistransfer eine ganz zentrale Rolle ein. Jetzt geht es um konkrete Anwendungsaufgaben und ihre professionelle Umsetzung. Die NLP-Trainerinhalte wie Open Space, Wissensmanagement, Graves-Diagnostik, Präsentationsdesign, Strukturaufstellungen, Genius-Strategien, Nested Loops, Trainerprofil, Change Works, Advanced Soziales Panorama sind hervorragende Trainerwerkzeuge für Realisierung herausfordernder Trainerprojekte.
Unsere Trainerausbildung wir durch Übungsgruppen, Kollegencoaching, in die Seminare integrierte Supervision und der Entwicklung einer qualifizierten persönlichen Trainerkonzeption begleitet.
Über Fragen, Wünsche, Hoffnungen und Anregungen dazu freuen wir uns.
Nandana & Karl Nielsen *** NLP- & Coaching-Institut Berlin
http://www.NLP-Nielsen.de ** e-Mail: Infos@nlp-Nielsen.de
Winterfeldtstr. 97, 10777 Berlin, Tel. 030 - 21 47 81 74, Fax -73
Seminarräume: Welserstr. 5-7, 10777 Berlin (Viktoria-Luise Platz)
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